The REAL Pain - jeden 2. Dienstag neu!

Jetzt reinhören!

TRP #17 - Martin Luptacik im Deep Dive über Arbeitswelten

Shownotes

Kontaktadresse: the-real-pain@resh.at

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zu unserer neuen Folge von The Real Pain, der Folge Nummer siebzehn.

00:00:05: Wir freuen uns sehr, heute den Martin Luptacik begrüßen zu dürfen von formfunk.com.

00:00:11: Lieber Martin, herzlich willkommen, stelle ich bitte kurz vor.

00:00:16: Und was dich so im Moment stark beschäftigt, auch gerne Projekte.

00:00:21: ganz kurz.

00:00:22: Und dann darf ich noch eine erste Frage gleich anhängern.

00:00:26: Büroimmobilien, eine der sicher derzeit meist diskutierten Asset-Klassen, auch was die Zukunft betrifft.

00:00:33: Müssen wir uns das all machen?

00:00:34: Brauchen wir überhaupt noch Büroimmobilien mittelangfristig?

00:00:39: Ja, hallo.

00:00:40: Auch an dieser Stelle Martin Luptacik.

00:00:43: Ich bin Mitgründer und Eigentümer und Geschäftsführer von Formfang Consulting.

00:00:50: Ich freue mich sehr, dass ich heute da sein darf.

00:00:51: Vielen Dank auch schon mal für die Einladung euch beiden.

00:00:56: in diesem Forum da auch ein bisschen mit euch sprechen zu können über ein sehr komplexes Thema auch Arbeitswelten und so weiter.

00:01:05: Wir beschäftigen uns mit dem Thema Veränderungsmanagement von Immobilien und Arbeitswelten.

00:01:10: Das heißt, alles was Unternehmern verändern wollen in diesen Wechselwirkungen aus Immobilie und Arbeitswelt begleiten wir im Form eines Beratungs- und auch Gestaltungsprozesse.

00:01:26: Wer sind wir?

00:01:28: Ich habe einen Team aus fünf bis sechs Beraterkollegen, Kolleginnen auch, wo wir interdisziplinär arbeiten, wo wir unterschiedliche Disziplinen eben auch betreuen können.

00:01:44: Das heißt, wir sind sehr, sehr breit aufgestellt.

00:01:47: Das Spannende ist einfach auch, dass wir dass jeder mit jedem irgendwo so eine Schnittstelle hat.

00:01:53: Das heißt, je nach Projekt stellen wir unser Team unterschiedlich zusammen.

00:01:57: Und je nach Aufgabe gibt es dann eben diese eine oder andere Zusammensetzung.

00:02:02: Und das machen wir jetzt seit mittlerweile, oder ich mache das jetzt seit über zwanzig Jahren.

00:02:08: Also das zeichnet uns einfach aus, diese Erfahrung und auch Flexibilität, die wir da mitbringen.

00:02:15: Wir tun das Ganze auch mit sehr viel Leidenschaft.

00:02:19: Wir machen das total gern.

00:02:22: Alle in unserem Team und wir wissen auch nur, dass man auch gern macht.

00:02:25: Am Ende des Tages auch gut die Ebenisse sprechen dann auch für sich.

00:02:29: Wir haben sehr viele Kunden aus verschiedensten Bereichen, die wir betreuen.

00:02:34: Das geht von Finanzdienstleistungen, Produktionsbetriebe.

00:02:40: Also das geht ganz, ganz breit gestreut.

00:02:42: Da machen wir jetzt keine Unterschiede oder ist irgendwie so, dass wir da etwas nicht anbieten können.

00:02:47: Auch Handelsimmobilien glaube

00:02:49: ich.

00:02:50: Ja, wir haben auch einen Kollegen, Retail, der das sehr stark der Konto ursprünglich aus diesem Feld auch.

00:02:56: Also wir haben auch vor zehn Jahren ein internationales großes Projekt in Prag auch betreuen dürfen, auch sehr, sehr spannend.

00:03:03: Auch aus diesem Titel heraus Veränderungen auch im Retail.

00:03:07: Und ja, diese... Diese Themen machen wir da.

00:03:11: Was machen wir noch?

00:03:12: Also es ist so, dass wir grundsätzlich, wie kann man sich das vorstellen, dieses Veränderungsmanagement, das ist eine Art von Projektmanagement, aber es ist nicht nur klassisches Projektmanagement, wo ich Budget... Zeit, Qualitäten kontrolliert, sondern einfach auch Lösungen mit einbringen.

00:03:29: Ob wir die jetzt zum Teil selber beisteuern, so wird das halt können, so dass halt unsere Kompetenzen noch nicht übersteigt oder wir uns auch darum kümmern, diese Dinge auch einzufädeln, also das machen wir da auch.

00:03:44: Die Frage war, brauchen wir überhaupt noch Büros?

00:03:46: Ja, natürlich brauchen wir noch Büros.

00:03:48: Es ist die Frage, wie wir in den Büros der Zukunft aussehen.

00:03:52: Wir sind hier jetzt in einem großen Veränderungsprozess.

00:03:56: Auch Organisationen sind sehr beschäftigt mit sich selber, habe ich den Eindruck.

00:03:59: Es ist schon ein bisschen eine Art Lethargie, die da ist.

00:04:02: Das ist jetzt einerseits im Bereich der immobilien Wirtschaft.

00:04:06: Wir haben jetzt auch von Wien, Österreich, das hat sich der größeren Spezialisten natürlich.

00:04:10: auch einen Einbruch, in dem was neu errichtet wird.

00:04:14: Das heißt, wir haben ja zu sich in den letzten Jahren riesige neue Office-Parks auch errichtet, die auch, glaube ich, sehr gut vermietet sind und auch verwertet wurden.

00:04:26: in der Zwischenzeit natürlich.

00:04:28: Aber trotzdem verändert sich dieses Thema der Bürowelt immer wieder.

00:04:33: Ich wollte kurz sagen, weil Büro-Eisenmobilien verändern sich erständig.

00:04:36: Wir sind vom Zellenbüro zum Großhaumbüro, wie der Großhaumbüro zum Open Space, jetzt wieder ein bisschen mehr zurück in Richtung Zellen oder kleinere Büros.

00:04:47: Also ich habe das Gefühl, Büro veränder sich ständig.

00:04:50: Gut, es ist natürlich so, Organisationen definieren sich primär über Prozesse, also über Zustände.

00:04:58: Das ist, wenn du einmal so eine Organisation in dem Zustand bist, dann ist sie schon vorbei.

00:05:01: Dann brauchst du eigentlich nicht mehr nachdenken.

00:05:03: Aber diese Dynamik, die momentan entsteht und auch diese Unsicherheit von der ich gesprochen habe, also wir haben da ausgelöst, auch durch die Pandemie vor ein paar Jahren jetzt, große Umbrüche oder zumindest große Wiens-Bekundungen gehabt, etwas zu verändern.

00:05:19: Dann war das Ganze überstanden.

00:05:21: Das heißt, wir haben dann diese Themen mit Homeoffice, Milk the Ring Roadwork und so weiter gehabt.

00:05:26: Blöcksig kam diese Geschichte mit der Ukraine.

00:05:28: Jetzt haben wir das Verstand, es kommt das nächste.

00:05:31: Dann war plötzlich dieser Isari-Konflikt.

00:05:34: Jetzt stehen wir da, Venezuela, Grönland, Taiwan.

00:05:38: Das heißt, wir sind ständig mit irgendetwas beschäftigt.

00:05:41: Die Klimakrise, die über uns hergefallen oder nicht.

00:05:44: Das war vorher sehr preisig an, dass da was passieren wird.

00:05:47: All diese Themen, um die wir uns auch mitkümmern müssen als Organisationen.

00:05:52: sind jetzt plötzlich da, Papier und ständig verändert sich was.

00:05:55: Das heißt, wir haben einfach keine Planungssicherheiten mehr.

00:05:58: All dem, was wir verändern, auch um wieder zurückzukommen auf diese Frage.

00:06:03: Wie oft höre ich, wie bekommen wir unseren Mitarbeiter wieder?

00:06:05: uns beruht zurück?

00:06:06: Und da ist die Frage, will ich das überhaupt?

00:06:07: Oder in welcher Form will ich das?

00:06:09: Oder wollen die Mitarbeitenden das?

00:06:12: Das ist immer auch eine Geschichte der Kultur, in der wir uns bewegen.

00:06:15: Und das heißt, wenn wir als Berater Das Thema Arbeitswelt betrachten, dann betrachten wir das immer unter drei Dimensionen.

00:06:24: Man kann sich das so vorstellen, wir haben dazu drei Kreise.

00:06:27: Seine ist Raum und Ort.

00:06:29: Der andere ist Prozesse.

00:06:33: Und der dritte wäre dann das Thema Technologie und Hilfsmittel.

00:06:37: Wenn man die zueinander schiebt, so wie die olympischen Ringen, nur sind es drei und nicht fünf, dann ergibt sich in der Mitte eine gemeinsame Schnittstelle zu das Thema Arbeiten.

00:06:45: Und zueinander haben die dann auch jeweils zwei.

00:06:48: Ich würde immer zwei eine gemeinsam in die Schnittstelle und wenn man sich das jetzt vorstellt, ich veränder an irgendeiner etwas, du weißt schon in einem Raum, dann werden die anderen zwei mit bewegt.

00:06:57: Das heißt ich kann nicht immer nur eine Dimension hier ab jetzt betrachten.

00:07:02: Das Ganze geht natürlich dann immer einher mit der Technologie, die sich am schnellsten verändert.

00:07:06: Wir haben auch diese Fragen da, die Digitalisierung, KI, all diese Sachen, die da jetzt kommen.

00:07:11: Da wissen wir noch gar nicht, welche Auswirkungen hat das auf unsere Büro im Mobil in der Zukunft.

00:07:17: Was wir aber wissen, dass wir in Zukunft viel mehr Flexibilität in diesen Büroräumen brauchen.

00:07:24: Das heißt, das ist das eine.

00:07:26: Und das Zweite ist auch das Thema, wie gehen wir mit unserem Bestand um?

00:07:32: Also diese grüne Visa-Projekte, die werden immer weniger, die ressourcen ein teurer, die Entsorgung.

00:07:37: alter Immobilien oder dem, was der Autofon überbleibt, wird immer teurer, Restwüssen werden knapper.

00:07:44: Das heißt, wir müssen uns schon überlegen, wie wir in Zukunft mit Bestandsimmobilien noch umgehen.

00:07:48: Und da wissen wir auch, in der Flexibilität sind die natürlich nicht so wie ein neuer Office-Park, den ich da jetzt ganz rasch einmal verändern kann.

00:07:57: Und eben solche Sachen, die doch erwähnt, dass Sandra mit dem Thema großen Beobens besser kleinere Einheiten, also da habe ich natürlich ganz andere Möglichkeiten.

00:08:06: Ich weiß jetzt nicht mehr, in welchem Podcast das war und wer das gesagt hat.

00:08:09: Ich hätte jetzt glaubt, der Peter Olm hat das irgendwann einmal gesagt, aber weiß ich jetzt nicht.

00:08:13: Man muss mal weg im Denken vom Büro Immobilienentwickler hin zum Büro Immobilienbetreiber.

00:08:20: Auch in der Flexibilität.

00:08:21: Nämlich, dass ich einfach einen Puffergeschoss zum Beispiel habe, dass sich meinen Mietern diese Ausweichmöglichkeit, diese Erweiterungsmöglichkeit, aber auch Rückzugsmöglichkeit, wenn er Flächen verkleinern muss oder sich das bieten muss.

00:08:33: Da wäre man ja genau beim Thema Flexibilität, was du jetzt gerade angesprochen hast.

00:08:37: Kann man das so sagen?

00:08:37: Genau, ja, also auch dieses Thema Flächenentwicklung, Flächenmanagement, ist ein ganz, ganz großes Thema.

00:08:42: Also wir kennen, ich glaube, ich kann das dann nennen, weil es ist ja umgeschnitten und es geht ja darum, hier auch die Dinge beim Namen zu nennen.

00:08:49: Wir hatten unser Büro länger jetzt seit dem Euroblaser.

00:08:52: wo ich der Meinung war oder bin nach wie vor, dass es sehr gute Büroobjekte sind, weil sie sehr flexibel sind vor der Gebäude, die lassen wahnsinnig viel zu und die Entwicklung des Europlassers geht jetzt schon fünfzehn Jahre oder noch weiter zurück.

00:09:04: Das heißt, man hat eigentlich damals schon sehr gut vorgeplant für diese Zeit heute, die wir heute brauchen.

00:09:08: Aber wenn du heute am Abend am Europlasser vorbei gehst oder am Wochenende, dann ist das dort tot.

00:09:15: Das heißt auch diese gastronomischen Versuche, die dort immer wieder gemacht worden sind, wo man versucht hat, eben für Mitarbeiterinnen, für die Firmen dort, auch für After-Werk, das zu schaffen, das ist alles in die Hose gegangen.

00:09:27: Es gibt dort jetzt eine Apotheke, es gibt dann ein kleiner Supermarkt, aber es gibt beispielsweise auch nichts für Kinderbetreuung.

00:09:34: Auch ein großes Thema.

00:09:36: Das heißt dieser Flächenmix, den wir jetzt auch beim Retail mehr erleben, und das war glaube ich auch in einer Folge vor kurzem.

00:09:41: Wo man sagt, da wird jetzt viel mehr Gastro, dass es nicht braucht mehr Erlebnisse in diesen Immobilien.

00:09:46: Das, glaube ich, braucht die Büroimmobilie auch noch.

00:09:49: Und vor allem, wenn man das dann aus dem Titel der Bewirtschaftung betrachtet.

00:09:55: Wenn ich jetzt eine Arbeitswoche betrachte, oder eine Woche betrachte, dann hat die Firmen, sagen wir mal, eine Hundert Achtund Sechzehnt Stunden.

00:10:02: Ja, Büroimmobilien, als solche, hatte ich bis jetzt immer Montag bis Freitag für circa zehn Stunden im Vollbetrieb.

00:10:10: Das heißt, das sind fünfzig Stunden, wenn ich das jetzt ungefähr rechne, dann sind das ca.

00:10:15: dreißig Prozent, wo dieses Gebäude nur ausgelastet ist.

00:10:18: Das heißt, dass da Bewirtschaftung heraus, wenn ich das jetzt umlege auf einem Produktionsbetrieb, dann wird der Betriebsleiter sagen, Wahnsinn, dreißig Prozent, das ist Wahnsinn, unsere Maschinen müssen drei Schichten laufen oder können drei Schichten laufen.

00:10:31: Und bei den Büromobilien habe ich genau das Gleiche.

00:10:33: Das heißt, ich beheitze die ja auch und kühle die ja auch in der Zeit, wo niemand da ist, zumindest eine gewisse Grund.

00:10:40: Auslastung habe ich ja da, der technischen Gebäudeaushustung.

00:10:45: Aber das ist halt in meinen Augen viel zu wenig.

00:10:47: Das ist das, was die Gebäude ja könnten.

00:10:48: Und wenn ich mehr diesen Flächenmix dahin einbringe, mit ein bisschen Gastro, dann habe ich da auf der Werke, habe ich am Abend schon mal zusätzliche Stunden gewonnen.

00:10:56: Oder vielleicht muss man auch wieder versuchen, das Ganze zu mischen.

00:10:59: Ich habe auch Wohnen da drinnen, residential.

00:11:04: Auch ein Ding, das aber teilweise unsere Flächenbietmung nicht zulässt.

00:11:07: Und Alex, wir haben da vor kurzem auch mal darüber diskutiert, auch diese Themen, diese Behebigkeit, die da von der Legislative da ist, auch von den Behörden, von den Gemeinden, von den Städten.

00:11:20: Da müssen wir einfach viel, viel schneller sein in Zukunft, dass wir hier schneller auf den Markt reagieren, die Veränderungen einfach besser zulassen, aber auch den Unternehmerorganisationen viel mehr Perspektive geben oder auch den Bestandshalten letztlich.

00:11:33: Also das mit den dreißig Prozent Auslastung ist eigentlich sehr einprägsam und ist eigentlich ja klar, aber man muss sich das dann mal bewusst werden, dass zu zweitritt oder das Gebäude gar nicht genutzt wird.

00:11:45: Ja, und da kann ich noch eins draufsetzen.

00:11:47: Jetzt, weil wir diese Diskussion haben, man kriegt, bekomme ich meine Mitarbeiterinnen wieder ins Büro zurück.

00:11:53: Das heißt jetzt, wo ich diese beliebten Homeoffice-Remote-Tage ab Montag bis Freitag, das ist, wenn ich sage, da ziehe ich jetzt noch einmal ein paar Stunden, wieder das noch weniger.

00:12:02: Ja, und auch der Leerstand, der da ist.

00:12:05: Als gutem Vermieter, Bestandshalter kann es sich egal sein, weil der sagt ja, ich habe das Vermieter, was du mit deiner Fläche machst, ist mir eigentlich egal.

00:12:12: Aber wir haben ja nicht nur Vermietende, wir haben ja auch Unternehmen, die sind gleichzeitig auch Bestandshalter.

00:12:20: Und spätestens die müssten eigentlich sagen, hoppla, dort ist was.

00:12:22: Ich habe

00:12:23: zwar ein sehr großes Projekt für eine internationale Bank gemacht, in Wien.

00:12:29: Jetzt gibt es da laufend Unsicherheiten, Einflüsse.

00:12:31: Du hast da ausführlich am Anfang darüber berichtet.

00:12:35: Und diese Managemententscheidungen, das wird ja immer schwieriger, oder die sozusagen die Planbarkeit wird immer schwieriger.

00:12:42: Wie wirkt sich das?

00:12:43: Ich meine, so ein Projekt, das macht man auch nicht.

00:12:44: Man plant ja nicht zwei Wochen und dann kauft man die Dinge und setzt es um.

00:12:48: Ich nehme an, das geht auch über Jahre.

00:12:49: So ein Büro-Unnutzungsprojekt.

00:12:53: Da gibt es, wie schauen da im Moment die Veränderungen aus, auch in den Auftragsverhältnissen?

00:12:59: Und wie geht man damit um?

00:13:01: Gut, das Thema ist immer der Faktor Zeit.

00:13:04: Das heißt, wann entscheide ich mich, diese Veränderung zu machen?

00:13:09: Und wann wie?

00:13:12: Oder von wie?

00:13:14: Oder wo hole ich mir Beratung her?

00:13:16: Gehe ich jetzt, wenn ich so ein Veränderungsprozess habe, zum Einrichter und sage, wir haben da jetzt, brauchen jetzt einen neuen Bürostandort und übersiedeln das Ganze in zwei Wochen und zu dem Sticht hat, brauche ich auch ganz rechzig neue Tische und Stühle.

00:13:30: Da ist die Frage, mache ich meine Hausaufgaben richtig?

00:13:33: Ist es einfach nur ein, was verändert sich dann durch?

00:13:37: Nur der Ort oder tatsächlich auch die komplexe, die komplette Arbeitswelt.

00:13:45: Und das ist schon wichtig, dass man sich da auch Zeit dafür nimmt.

00:13:49: Und das ist auch das Thema in der Entwicklung einer Immobilie oder selbst wenn ich eine neue Immobilie entwickle, vielleicht auch mit jemanden, wo ich weiß, ich habe einen großen Bedarf an Fläche, dann passieren diese Dinge auch, dass man sich da jemanden auch, auch, auch dann wollt und ja, demzeit sicher auch etwas mit dem er arbeiten muss.

00:14:09: Wenn das sind jetzt die, die die Hard Facts, quasi was die Bürofläche angeht.

00:14:17: Aber wie schaut es mit den Soft Facts aus, wie zum Beispiel, du machst ja auch, hat man Alex erzählt, sehr viel mit dem Akustik, da gibt es ja auch, wie hat sich dieses Thema verändert über die Zeit?

00:14:29: Natürlich macht es einen Unterschied, ob ich das Zellenbüro oder Großraumbüro habe, wie ich das Akustisch löse.

00:14:34: Aber gibt es da eigentlich diese Flexibilität?

00:14:37: ist diese Flexibilität in der Akustik überhaupt gegeben, von einem Zellenbüro auf einen großen Büro umzustellen oder umgekehrt?

00:14:45: Naja, da kommt es jetzt wieder darauf an, wie ist das Gebäude technisch aufgebaut?

00:14:50: Wir haben ja vor ein paar Jahren begonnen, diese bauteilaktivierten Decken herzustellen.

00:14:56: oder Gebäude mit bauteilaktivierten Decken, das hat den Vorteil, dass ich meistens ein Geschoss gewinne für die Vermietung, was natürlich für den Bestandshalte für den Developer spannend ist, wenn ich da plötzlich um einen gewissen Prozentsatz größere Mitflächen habe.

00:15:12: Der Nachteil, der natürlich dann mit einhergegangen ist, dass ich Raum verliere für die komplette technische Ausrüstung und da anderem dann auch die Raumakustik.

00:15:21: Das ist das, was wir hier haben, ist auch eine abgehängte Decke.

00:15:23: Da habe ich dahinter dann die Elektroinstallation, die Lüftung, die Eitzung, das auch immer.

00:15:28: und kann natürlich diese Unterseiten auch belegen mit traumakustisch wirksamen Oberflächen.

00:15:34: Das verliere ich dort, weil ich dort glatte Decken brauche, weil ich brauche die Abstrahlung für die Kälte und für die Wärme.

00:15:40: Wenn ich da natürlich dann was drunter hänge oder drauf hänge, dann habe ich diese Irkuküllung-Lüftung, also Kühlung und Heizung dann nicht mehr.

00:15:50: Und da ist es dann auch nicht mehr so einfach mit dieser Flexibilität, weil dann habe ich verliere ich eine große Fläche, die ich raumakustisch ausgestalten kann.

00:16:00: Und schlechter Raumakustik wirkt sich auf die Produktivität auch auf unseriges Lundert ganz, ganz massiv aus, wenn ich da ein bissel auch ausholen darf.

00:16:10: Also dieses Thema, wir betrachten das ja hinten nicht immer nur rein aus der technischen Geschichte.

00:16:16: Was kann ich dort aufhängen?

00:16:17: Das ist auch immer wieder diese Frage.

00:16:22: Wie wirkt sich das eben auf uns auf unserer Gesundheit?

00:16:27: Und wenn man weiß, dass unser Auer ständig arbeitet, das heißt, das ist nicht so wie das Auge.

00:16:33: Das Auge ist viel, viel leistungsfähiger als unser Auge.

00:16:36: Das Auge kann sich rausholen.

00:16:37: Beispielsweise in der Nacht, ich kann mal die Augen zumachen, wenn man die Augen breiten und vom Bildschirm was auch immer.

00:16:42: Das Auer kann das praktisch nicht.

00:16:43: Das Auer ist vorhin zwanzig Stunden immer auf Bereitschaft.

00:16:47: weil wir, wenn man das von der Evolution betrachtet, noch immer in der Steinzeit sind.

00:16:52: Das heißt, das ist noch immer so, dass wir das unser Gehirn gefahrortet.

00:16:58: Das heißt, das ist jetzt irgendetwas, was uns irgendwie Gefahr bringen kann, ob das jetzt das Sebelzahn-Tiger ist oder irgendetwas.

00:17:06: Also der Bürokollege?

00:17:07: Der Bürokollege war in dem Fall die andere SIPA-R, für uns was Schlechtes tun will.

00:17:13: Und solange das unser Gehirn immer Wie das screent auf irgendeine Gefahr hin, solange ist es auch wahnsinnig stark beansprucht.

00:17:24: Und das ermüdet uns auch.

00:17:26: Wir wissen, dass, wenn unser Gehirn solche Informationen verarbeiten muss, dann in den kognitiven Prozessen es hier zu defiziten kommt.

00:17:36: Das heißt, man hat das auch untersucht in unterschiedlichen Studien.

00:17:39: Da gab es eine, glaube ich mal, in den Nr.

00:17:43: wo dauernder Lärm am Arbeitsplatz Produktivitäts-Einbußen bis zu zwanzig Prozent erreichen können.

00:17:50: Und jetzt mal, muss man sagen, für ein Jahr und neunzehn, achtundneunzig.

00:17:53: Damals hatten wir noch keine Mobiltelefone.

00:17:55: Damals hatten wir generell weniger Kommunikation.

00:17:57: Damals sind wir mehr am Schreibtisch gesessen.

00:17:59: Wir waren weniger unterwegs.

00:18:00: Es war weniger Bewegung im Büro.

00:18:02: Das heißt, da können wir davon ausgehen, dass das jetzt stark zugenommen hat und somit auch die Produktivität am Ende des Tages natürlich auch sinkt.

00:18:10: Merkt man aufgrund Corona, oder merkst du, dass bei den Kunden oder Rückmeldungen, dass die Leute nach dieser längeren Phase, wo man so remote geht, wungen, sensibler werden auf das Thema Acoustic gegenüber vor zehn Jahren, beispielsweise?

00:18:27: Ja, weil das hat auch die WHO in diverser Studie noch nachgewiesen.

00:18:35: Das Lärm als der zweitgrößte nach der Umweltverschmutzung.

00:18:40: Krankheitsauslöser auch gilt, wo der Krankheitslast vergrößende Auslöser auch sein kann.

00:18:47: Und das ist, wenn ich das mir anschaue, dann ist das schon gewaltig.

00:18:52: Und das ist natürlich auch dahingehend passiert, weil wir plötzlich, nicht alle, aber viele durch dieses Remote oder Homeoffice wirken, zumindest zeitweise mehr Konzentration oder mehr Zeit für konzentrierte Tätigkeit.

00:19:07: haben konnten, weil wir weniger gestört wurden.

00:19:10: Das können natürlich auch nur solche, die uns im Homeoffice auch die dementsprechende Infrastruktur haben, wo man die Tür zu machen kann und wo ich auch gewisse Regeln einführe.

00:19:20: Das ist so wie diese Regeln, die ich auch im Büro haben muss.

00:19:22: Das ist auch, wenn ich jetzt da drinnen sitze und die Tür ist zu, dann erwarte ich mir, dass ich hier umgestört sein möchte.

00:19:27: Wenn die Tür offen ist, kann ich dir zeigen, okay, es ist offen und ihr könnt es zu mir kommen und wir können gerne auch da jetzt etwas besprechen.

00:19:35: Aber das widerspricht der Tschuldiger, dass ich die da jetzt nicht rieche, aber das widerspricht der eigentlich dann dem System des Großhahnbüros.

00:19:40: Bei den Großhahnbüros kann ich nie die Tür zu machen und da kann ich mich nie konzentrieren, außer ich setze mir jetzt irgendwelchen Headphones auf.

00:19:46: Das Problem des Großhahnbüros ist, dass es in seiner Art nie konsequent zu Ende gedacht wurde.

00:19:52: Und man geglaubt hat, indem wir da jetzt Wände entfernen und ich dazu sehe, die schreien jetzt hineinstellen, dass sich da jetzt mehr Leute unterbringen.

00:19:58: Aber es hat wenig Rücksicht genommen auf den Prozess und da muss man wieder auch in die Geschichte gehen.

00:20:02: Woher kommt das eigentlich dieses Großhahnbüros?

00:20:06: Ein Gamechanger war ja, so wie heutzutage auch die digitale Revolution war, ich weiß nicht, man war die industrielle Revolution, in der es ganze begonnen hat.

00:20:17: Wo man darauf gekommen ist, ja, man braucht ja auch für die Produktion da draußen, brauche ich auch eine Verwaltung.

00:20:23: Ich brauche Leute, die mir Angebote schreiben, die etwas kalkulieren, die sich in einem Schriftverkehr mit dem beschäftigen.

00:20:33: Und man hat plötzlich begonnen.

00:20:35: diese Prozesse oder diese Art und Weise, wie Produktionsbetriebe damals aufgebaut waren, mit Fließbändern, mit Strukturen, mit Rhein, das einfach aufs Büro auszübersiedeln.

00:20:46: Das heißt, man hat einfach auch die Schreien hineingestellt.

00:20:49: Es gab dann eben nur diese Meisterkabine, wo der dann auch drinnen, der Aufseher oder der Aufseher, man weiß, das waren es Männer, dann da drinnen gesessen ist und auch geschaut hat, dass die ihre Tätigkeit machen, dass die Schreibmaschinen geklappert haben.

00:21:03: ihre Tätigkeiten, die man in einen Auffall legt hat, dass die auch erfüllt wurden.

00:21:07: Und letztlich ist ein großer Büro noch immer genauso.

00:21:11: Da sitzt noch immer die Leute drin und ich hab ich und wo, von der leitenden Person, das Einzelbüro mit der Glaswand.

00:21:19: Da hat sich nichts geändert, aber es haben sich die RZ komplett verhindert.

00:21:22: Die Leute damals haben wenig telefoniert oder gar nicht noch, die durften noch nicht sprechen, das heißt, das war einzelt dieses klappende Schreibmaschine.

00:21:30: und was natürlich dann auch war, das war natürlich wahnsinnig laut, aber durch dieses klappende Schreibmaschine ist ein gewisser Grundgeräuschbegel entstanden und somit hat das Ohr dann war dann nicht mehr so sensibel, weil einfach ein gleichmäßiges Geräuschstand da war.

00:21:45: Und das ist, die konnten dann eher konzentrierte Arbeiten.

00:21:47: Verändert hat sich das dann eben mit anderen Tätigkeiten mit Leuten aufgestanden sind und der ist zu dem gegangen und da und dort.

00:21:53: Und so ist es natürlich dann zu diesen Störungen gekommen.

00:21:56: Und wenn wir uns anschauen, dieses Großorganbüro und Vergleichen mit anderen Arbeitsstätten, dann... müssen wir auch wieder zurückgehen in unsere Kindheit.

00:22:08: Das ist der erste Ort, wo Kinder mit Lernen, mit Tätigkeiten konfrontiert werden.

00:22:14: Abseits von zu Hause war der Kindergarten.

00:22:16: Und wenn man sich einen Kindergarten anschaut, da gibt es halt diese kleinen Einheiten, das sind diese jeweiligen Gruppenräume.

00:22:21: Und da sind Trainer, gibt es eine Spielecke, da gibt es eine Rückzugsecke, eine Bauecke, dann gibt es den Garten vielleicht noch.

00:22:28: Und was auch immer für verschiedene Funktionen.

00:22:30: Das ist die Kinderlernen.

00:22:32: Je nach Tätigkeit diesen Ort da zu nutzen oder dort und ich gehe dorthin, weil ich genau dort diese Spielsachen habe.

00:22:39: Später kommen wir in die Schule und plötzlich sitzen wir rein.

00:22:42: Und sitzen dort fünfzehn Minuten, sechs Stunden hintereinander mit kurzen Pausen und immer wieder in gleichen Tätigkeiten, obwohl vielleicht dieses Sitzen nicht ideal ist.

00:22:52: Später, alle die in den Genuss kommen aus unniversitären Ausbildungen, kommen dann wieder ein bisschen mehr in dieses Thema, dass sie Aktivitätsbezogen lernen.

00:23:01: sich austauschen, Wissens-Austausch machen.

00:23:04: Das heißt, es gibt nach und vor diese Vorlesungen, wo wir auch wieder sitzen und zuschauen und zuhören.

00:23:08: Aber dann gibt es Exkursionen, dann gibt es irgendwelche Seminare, dann jetzt Workshops, dann gibt es irgendwelche Dinge.

00:23:13: Lernen, du gehst auf die Bibliothek, weil du dort wissen hast, du kannst dich dort zurückziehen, du kannst dich dort konzentrieren und so weiter.

00:23:19: Und dann kommt man wieder in die Arbeitswelt und plötzlich sitze ich wieder innen rein und habe wieder zu wenig Raum für meine aktivitätsbezogenen Tätigkeiten.

00:23:29: Und das ist genau der Punkt.

00:23:31: Wir werden heute ein Büro komplett neu denken.

00:23:35: Ich verwerfe alles, was ich bis jetzt habe an Informationen und sperre mich.

00:23:40: drei Monate in einen Raum ein und entwickelt das Büro neu, würde es wahrscheinlich weit anders aussehen, als das, was wir heute haben.

00:23:47: Und am Ende des Tages auch die Arzt der Immobilie mit den Gebäuderastern, mit den Gebäudetiefen und so weiter.

00:23:52: Oder vielleicht auch in der Nutzung, das wirst du vorher angesprochen hast.

00:23:55: Das heißt, diese Mischung, die es wahrscheinlich braucht, dass sich der andere Funktionenobjekt hier neu ist.

00:24:00: Ich bin immer neugierig.

00:24:01: Wie wird das dann auch schon?

00:24:02: Wie ein Kindergarten.

00:24:05: Das weiß ich nicht.

00:24:06: Das würde wahrscheinlich viel viel flexibler sein.

00:24:08: Es würde ... Das, was ja Unternehmen teilweise schon machen oder was auch wir in unsere Arbeit hineinbringen, dass wir eben unterschiedliche gemischte Formen des Arbeitens da hineinbringen.

00:24:19: Das heißt, wir haben einfach auch Rückzugsorte mal.

00:24:22: Wir haben ganz, ganz wichtig wird immer mehr diese Kaffee-Station oder diese Küche.

00:24:29: Sozialbereich.

00:24:30: Sozialbereich.

00:24:30: Und das ist ja auch etwas, da kommen wir auch wieder zu dem Thema.

00:24:35: oder zu deiner ersten Frage, Alex.

00:24:37: brauchen wir eigentlich noch Büros, ja, weil auch für den sozialen Austausch.

00:24:41: Menschen gehen in ein Büro, in das Büro, und das ist eigentlich das Wesentliche.

00:24:47: Und es ist auch, dass wir für die Organisation arbeiten und nicht für den Ort, wo wir hingehen, ja.

00:24:51: Ja.

00:24:53: Und da gibt es da auch Erfahrung, kann man da grob sagen, wie sich das eigentlich?

00:24:57: die einzelnen Nutzungseinheiten, so wie beim, die Spielzimmer, wie beim Kindergarten, also ich sage jetzt, Meeting-Bereiche, Kaffee-Bereiche, Gibt es da eigentlich grobe Anhaltspunkte, wie sich das verteilt?

00:25:11: Das ist wahrscheinlich je nach Organisation komplett unterschiedlich.

00:25:14: Oder die Frage anders gestellt in euren Planungsprozessen, wie kommt ihr dann drauf, wo ihr Schwerpunkte legt, wo ihr vielleicht die Räume öffnet, wie kommt es dann zum konkreten Entwurf eigentlich bei so einem Büroplanungsprozess?

00:25:31: Ganz wesentlich ist da immer diese Analyse.

00:25:34: dass man mal den Nutzerinnenbedarf klärt.

00:25:38: Gleichzeitig überlagern wir das auch immer wieder mit der Arbeitskultur.

00:25:42: Das heißt, wie sind eure Werte?

00:25:45: Wie lebt ihr?

00:25:46: Was ist euch wichtig?

00:25:49: Das heißt, das unter einen Hut zu bringen, ist ganz, ganz wichtig.

00:25:55: Und am allwichtigsten ist die Strategie.

00:25:57: Was habe ich als Unternehmer für eine Strategie?

00:26:00: Wohin bewege ich mich?

00:26:02: Was sind meine Ziele und wie werde ich auch draußen wahrgenommen?

00:26:05: Lebe ich das, was ich auch sage?

00:26:10: Und in solchen Prozessen ergibt sich dann dieses Konzept der Bedarf für diese Büroimmobilien am Ende des Tages.

00:26:21: Und da kann es natürlich schon sein, dass jemand dann sagt, da baut es mir das Büro um, liegt auf die Maschine her.

00:26:29: Ich habe gestern einen Vortrag gehört, Da ist es um Industrieplanung gegangen.

00:26:33: Und die haben bei einem Auto-Mobilhersteller in Ingolstadt die Cafeterie verlagert.

00:26:42: Von am Randbereich ins Zentrum und haben dadurch Millionen an Kosten eingespart, weil die Mitarbeiter... Also die gehen ja essen während ihrer Arbeitszeit und müssen ja nicht ausstechen.

00:26:54: Aber alleine, dass das diese Cafeterie und Zentral war in diesem Werk, haben sich die Wege so verkürzt, dass die im Jahr Millionen einsparen dadurch.

00:27:01: Und das, denke man, müsste man das nicht im Büro auch eher so denken?

00:27:07: Auf jeden Fall, von was du auch bringst, ist es auch sehr, sehr schön, weil wir haben ja auch immer wieder diese Diskrepanz aus diesen... arbeiten, die in der Produktion sind und aus den Angestellten, die im Büro jetzt sitzen.

00:27:19: Und das sind immer zwei Welten.

00:27:20: Das heißt, das sind die einen, die im Blaumann und die im Hoodie.

00:27:24: Um deinen Hood zu bringen, das ist ganz, ganz schwierig, vor allem auch jetzt ausgelöst durch diese Diskussion, die ist so eine Motwirkung und Homeoffice.

00:27:32: Den Blaumann kann ich nicht sagen, ich kann jetzt am Freitag nicht daheim bleiben und meine Kinder abholen, weil ich habe die Schicht und die täufelig Freitag bis um zwanzig Uhr.

00:27:41: Und da kam man dann auch genau durch solche Maßnahmen, dass sich Cafés, Sozialbereiche, Gemeinschaftsbereiche, Launches, was auch immer für die Pausen so zusammenlegt, dass diese beiden Gruppen aufeinander treffen.

00:27:52: Warum?

00:27:53: Erstens um das Verständnis füreinander zu verbessern.

00:27:55: Das heißt, wie tut er oder diejenige, was kann ich verbessern?

00:27:58: Und natürlich am Ende des Tages auch für das Produkt.

00:28:00: Wir haben vor vielen Jahren, das waren auf Pre-Covid, für einen... TV, Dienstleister, der Produkte verkauft und so zu nennen.

00:28:14: Im südlichen Niederösterreich die neue Arbeitswelt mitplanen dürfen.

00:28:20: Und da war genauso, dass wir in der Mitte des Gebäudes, es waren zwei Geschosse, also er hat Geschoss plus zwei, natürlich über zwei tausend Quadratmeter, haben wir genau dort auch diese Kaffee.

00:28:32: Küche hingelegt und das war auch dieser Marktplatz.

00:28:34: Und dort ging es auch darum, Produktentwicklung zu verbessern.

00:28:38: Das heißt, man hat sich dort getroffen, man hat gesprochen über gewisse Dinge und das hilft einerseits den Prozessen und andererseits hilft es natürlich auch der Zeit oder der Spanis auch bei dem Thema vielleicht keine drei Küchen machen zu können, sondern eine, die alles kann und das wird sozusagen der Hafen des Wissens, des Austausches der Kommunikation.

00:28:59: und verbessert auch die Arbeitskultur.

00:29:03: Und

00:29:03: das am Ende des Tages natürlich, ja.

00:29:07: Der Alex hat mir da eine Zettel rübergereicht, da steht ISG drauf, also ich glaube, ich möchte auf das Thema Nachhaltigkeit zu sprechen kommen.

00:29:15: Das ist natürlich ein Riesendema bei Büroimmobilien, als internationale Mieter, mitten ja kaum mehr oder gar nicht mehr Büroimmobilien ohne irgendeinen Zertifikat.

00:29:26: Was hat das faktisch auf die Planung von den Büros?

00:29:32: Nämlich jetzt auch organisatorische Planung für Auswirkungen.

00:29:35: ESG ist mir ja Environmental, Social und Governance.

00:29:39: Governance hat ja wahrscheinlich einen massiven Social Aspekt, wie wir die Büro bei einem gestalten.

00:29:48: Ja, also es ist endlich jetzt einmal etwas eingeht.

00:29:51: treten, wo ich jetzt verpflichtet bin, gewisse Dinge zu machen.

00:29:54: Also dann auch für die Finanzierung und so weiter.

00:29:56: Das braucht mich da gern.

00:29:59: Das weiß man mittlerweile draußen, wie auch da es läuft.

00:30:01: Aber man braucht irgendwann mal auch eine gewisse regulative, wo ich Dinge, wo ich unternehme, auch dazu verpflichtet, tatsächlich etwas zu machen.

00:30:09: Viel schöner wäre es natürlich, wenn die das ein Stück noch sein eigenem Antrieb machen.

00:30:13: Aber das passiert halt in der heutigen Welt nicht, wo es um ganz andere Interessen oft geht.

00:30:20: Aber natürlich hat das auch gewisse Auswirkungen.

00:30:23: Jetzt ist das natürlich auch wieder eine zweischneidige Geschichte, weil jetzt hast du am Ende des Tages ein Gebäude, das auch zertifiziert ist, vielleicht nach den besten Kriterien, das dann natürlich auch für die Verwertung natürlich feiner ist, wenn ich da gute oder die besten Bewertungen habe.

00:30:39: Aber wie schaut es im Inneren dann wieder aus?

00:30:41: Und da geht es auch wieder darum, Geißlauffähigkeit, auch in den Arbeitswelten selber.

00:30:46: Was nutzt man das beste Gebäude, wenn ich dann da dringend mit wenig keislauffähigen Produkten wieder hineinkomme?

00:30:52: Wenn ich erst recht wieder Dinge einbaue oder Möbel verwende, die keine Zertifikate haben, die vielleicht aus Fernost kommen.

00:31:03: Auch mit diesen Themen, dass wir haben das leider jetzt auch gesehen in der Schweiz, ja, mit dieser furchtbaren Brandkatastrophe, diese Akustik, weil wir auch beim Thema Akustik-Elemente waren, also eine solche Dinge aus Fernsehen, weil der das einfach raufklebt.

00:31:15: Und da schaut... Natürlich hat er Überprüfungen und die Behörde schaut natürlich da drauf und wenn ich so was mache, bin ich natürlich verpflichtet, gewisse Zertifikate wie das Produkt auch einzusetzen.

00:31:24: Aber bei den Möbeln ist das dann oft schon wieder, da fahre ich doch gerne mal zu dem Blockelben Einrichtungsriesen in Füßendorf und holen mir dort irgendwelche Sachen, weil sie günstig sind.

00:31:36: Und somit kontaktiere ich das ganze System dann wieder.

00:31:40: Da fehlt dann noch irgendwie dieser Hebel dann in Richtung der Mieter.

00:31:45: Dass ich da... Aha.

00:31:48: Der Nutzer,

00:31:48: klar.

00:31:48: Also, es ist vielleicht auch so, dass wir sehr, was die Sandra eben erwähnt hat, auch Zertifikate, dass man eigentlich noch sehr quasi global auf einer globalen Ebene ist und noch nicht so tief hingeht bis zu der Einrichtung in Peros.

00:32:00: Oder dass die Entscheidungsträger, merkst du da schon einen sehr großen Druck, oder sagen die eher, kauft's ein und macht's?

00:32:08: Nein, also es verbessert sich natürlich.

00:32:10: Und auch bei dem Kunden, den du vorher angesprochen hast, da waren wir auch.

00:32:14: Den betreue ich erst schon seit über zehn Jahren.

00:32:17: Wir haben schon diese Übersiedlung damals an diesem Standort, an dem wir jetzt auch geblieben sind, auch aus Nachhaltigkeit zu können.

00:32:23: Damals haben wir schon elektrisch und schön verstellbare Dischen und sehr hohen Qualität angeschafft.

00:32:29: Wir haben gesagt, das ist wichtig.

00:32:31: Und bei Banken ist das oft so, die sagen dann, naja, das Ding ist abgeschrieben, wir nehmen was Neues, meist mal weg, wenn was Neues.

00:32:39: Aber da war doch auch in diesem Titel der Nachhaltigkeit, und das war total spannend, aus eigenem Antrieb diese Dinge zu machen.

00:32:46: Das heißt, da war beispielsweise auch so, dass wir gesagt haben, der Teppich ist noch nicht recyclingfähig.

00:32:52: Das heißt, den kann man, weil der damals noch nicht so produziert wurde, dass das möglich ist.

00:32:59: Jetzt hat man folgendes gemacht, man hat diesen Teppich rückgenommen, man hat den wieder oder aufbereitet und konnte so mit sechzig bis setzig Prozent wieder verwenden und kann den an karitative Organisationen oder so weiter spenden.

00:33:11: Das heißt, der bekommt dort ein zweites Leben und landet am Ende des Tages eben nicht auf der Deponie.

00:33:16: Und eben zurückzukommen nochmal auf diese Tische und man hat gesagt, nein, das macht überhaupt keinen Sinn.

00:33:20: Also es gescheitert diese Tische jetzt so lang zu, zu behalten, bis sie nicht mehr funktionieren.

00:33:23: und dann tauscht man sie aus, weil wir wissen, die haben eine Lebenszeit von noch einmal... fünf Jahre bestimmt.

00:33:28: Und das ist halt dann auch diese Geschichte dahinter.

00:33:31: Muss ich jedes Mal etwas neu machen, nur weil er einfach etwas abgeschrieben ist?

00:33:35: Oder weil, ja, wie auch immer.

00:33:38: Zeit verfliegt schon wieder wie im Flugge auch im neuen Jahr.

00:33:41: Wahnsinnig spannend auch diese, wenn ich das sagen darf, praktischen oder plakativen Beispiele, die du da alle gebracht hast.

00:33:49: Ein Blick in die Zukunft.

00:33:51: Was beschäftigt euch?

00:33:53: Können auch durchaus Unsicherheiten sein.

00:33:56: Im Moment, auch mein, du bist sicher auch aktuell wieder mit potenziellen Projekten, vielleicht auch Angebote erstellen, wie auch immer.

00:34:04: Was sind so da die Themen, die so einwirken und wie wisst du da die nächste Zukunft in dem, was ihr am Arbeitswelten gestaltet?

00:34:14: Und was beschäftigt eure Nutzer?

00:34:16: Also eher einen Akulten eigentlich, am meisten die Nutzer.

00:34:19: Das wird mir auch nicht...

00:34:21: Naja, ein Thema ist sicher diese Digitalisierung.

00:34:25: Das ist ein großer Punkt, wo eine große Unsicherheit ist, weil jetzt alle reden jetzt von KI und wird uns das Arbeitsplätze wegnehmen.

00:34:32: Wie gehen wir damit um?

00:34:34: Jetzt muss man dazu sagen, nicht alles, was digital und automatisiert ist, ist KI.

00:34:39: Das ist halt auch etwas, wo man gewisse Prozesse, die man schon seit langer Zeit immer wieder implementiert hat, natürlich da jetzt weiter fortsetzt und da kommt da jetzt eine neue Komponente, die das in eine andere Ebene jetzt bringt.

00:34:52: Wie das weitergehen wird das?

00:34:54: Weiß im Wald, genau.

00:34:56: Und das hat natürlich dann auch wieder Auswirkungen auf die mobilen Wirtschaft.

00:34:58: Brauche ich dann in Zukunft weniger Flächen und so weiter?

00:35:02: Brauche ich noch das Büro oder wie schaut's aus?

00:35:05: Oder will ich eben meine Mitarbeitenden wieder alle im Büro haben?

00:35:08: Also das ist schon etwas, was uns sehr, sehr beschäftigt mit den hergeht auch natürlich da dieses Thema Generationen an.

00:35:19: Wo wir ja auch aus den Diskussionen noch immer wieder wissen, wir wollen in Zukunft auch alle nunmehr weniger arbeiten.

00:35:25: Jetzt die Frage, wie kann man das schaffen?

00:35:28: Schafft man es überhaupt?

00:35:29: Wollen wir über diese Diskussion gehen?

00:35:32: Kann ich Produktivität oder Arbeitszeit optimieren?

00:35:37: Also das sind auch Themen und diesen Fragen werden wir uns stellen müssen, weil die, die jetzt nachkommen, werden in Zukunft in diesen Arbeitswelten Tätigkeit Detik sein, wo wir jetzt sind.

00:35:48: Und die haben einen anderen Zugang und die werden wir mit dem umgehen müssen.

00:35:52: Das sind schon auch Themen, mit denen wir umgehen.

00:35:57: Die großen Themen sind immer die kulturelle Veränderung momentan.

00:36:00: Und bei allem, was wir tun, das ist auch bei diesen Themen, wenn ich die jetzt nicht mehr im Büro habe, dann ist es auch ein bisschen eine Macht- und Kontrollverlustung.

00:36:10: Vor dem haben wir viele alte, weiße Männer als Angst, dass man dann einfach nicht mehr Diese Kultur, dieses Command-and-Control hat sondern einfach mehr Selbstbestimmung, mehr Vertrauen, mehr Transparenz einfach einbringen müssen.

00:36:24: Das ist ein sehr spannendes Schlussdate.

00:36:26: Command-and-Control, das gefällt mir sehr gut.

00:36:29: Haben

00:36:30: wir jetzt eigentlich einen sehr guten Loop zu unserer Einstiegsfreiheit gemacht.

00:36:33: Das heißt, die Antwort ist, de facto, es wird definitiv Büros brauchen, nur die Arbeitswelten sind in starken Umbruch

00:36:42: oder in ihrem Wandel.

00:36:44: Ja, und abschließend kann man das vielleicht auch sagen, dass in Zukunft das Büro Dinge leisten oder bereitstellen muss, die ich remote, die ich im Homeoffice, die ich an dritten Orten nicht so habe.

00:36:55: Und am Ende des Tages, wir Menschen immer noch diesen sozialen Kontakt zueinander suchen.

00:37:00: Also das ist einfach, wenn wir das heute machen und wir gemeinsam.

00:37:03: Hier sitzt macht das was anders, als wenn jeder darf aus einem Bildschirm und wird das über Zoom oder über Teams machen.

00:37:09: Das heißt einfach, indem ich eure Mimiken sehe und dann Zustimmung als macht das anders, als wenn ich das von einem kleinen Forschabil am Screen einfach habe.

00:37:16: Und ich glaube, das ist das, was uns irgendwie auch... für die Zukunft positiv stimmen sollte, dass wir eigentlich diesen Menschen immer im Mittelpunkt sehen sollen.

00:37:26: Und das ist etwas, was wir in unseren Arbeiten immer wieder machen.

00:37:28: Das heißt, der Mensch, der Nutzer, der Nutzerin, steht bei uns im Mittelpunkt und für die machen wir das im Wahrheit.

00:37:34: Ich glaube, das können wir an der Stelle, sorry, sondern ganz kurz, durchaus ergänzen.

00:37:37: auch, ist kein Geheimnis.

00:37:39: Also wir haben die eine oder andere Folge auch virtuell, so wie das bei Podcasts erüblich ist letztes Jahr, aufgenommen und wir schließen auch nicht aus, dass wir das in Zukunft wieder machen, nur es ist ganz was anderes.

00:37:49: in einem Raum zu sitzen, so wie heute, und zu diskutieren.

00:37:52: Ja.

00:37:53: Liebe Martin, vielen herzlichen Dank für deine Ausführungen.

00:37:58: Ich würde sagen, wir haben viele Themen angerissen, gestriffen.

00:38:02: Wenn euch, liebe Zuhörer, da das Thema noch mehr interessieren, die dazu fragen hat, dann würden wir sehr gerne den Martin nochmal einladen und noch einmal tiefen das ganze Thema, insbesondere Akustik, Gestaltung von Büros.

00:38:16: einsteigen oder eben eure Fragen beantworten.

00:38:18: Deswegen schreibt es uns sehr gerne eure Fragen und ich sage herzlichen Dank allen.

00:38:23: ein gutes neues Jahr.

00:38:24: nochmal und bis zum nächsten Mal.

00:38:27: Danke sehr.

00:38:28: Danke auch vielen Dank für die Einladung.

00:38:29: War super viel Spaß gemacht.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.