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TRP #26 - "Wer bin ich – und was werfe ich über Bord?": Resilienz-Experte Harald Felgenhauer im Deep Dive

Shownotes

Kontaktadresse: the-real-pain@resh.at

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00:00:06: Herzlich willkommen bei der aktuellen Folge von The Real Pain.

00:00:09: Heute haben wir uns wieder ein sehr aktuelles Thema ausgesucht, das derzeit auch in der Immobilienwirtschaft sehr prominent und häufig diskutiert wird – das Thema Resilience.

00:00:22: Dazu haben wir einen Experten aus diesem Bereich, der sich schon sehr lange mit dieser Thematik beschäftigt eingeladen den Harald Felgenhauer, Von deiner Seite?

00:00:37: Ich habe mir in Vorbereitung auf diesen heutigen Termin rausgesucht, was auf der Resilienznetzwerk Österreich-Seite zum Thema Resilience steht.

00:00:48: Da wird nämlich der Begriff definiert - wie folgt: resilient ist, wer flexibel auf Veränderung reagieren kann und dabei Schaden abwendet und Gelegenheiten nützt. Resilienzdenken hilft dabei, einen konstruktiven Umgang mit einer turbulenter werdenden Zukunft zu entwickeln.

00:01:07: Resilienzmaßnahmen tragen dazu bei, die derzeitigen großen Veränderungen besser zu bewältigen.

00:01:13: Lieber Harald es freut mich sehr dass du heute bei uns zu Gast bist und du uns tiefer in das Thema Resilience da einführen kannst.

00:01:21: Ja sehr gerne!

00:01:22: Und es ist oft ein Homecoming für mich, das Zitat, das du gerade angesprochen hast... fast fünfzehn Jahre alt.

00:01:32: Resilienz war damals in den Jahr zehnzehnten Jahren für uns wirklich ein ganz neues Modell, um mit dem umgehen zu lernen was eben wirklich neu auf uns zugekommen ist.

00:01:45: Vielleicht darf ich ganz kurz ausholen meine Beschäftigung Meine hauptsächlich Beschäftigung damals war Sicherheitspolitik.

00:01:53: Vorher im Bereich der internationalen Politik war ich tätig, ich habe bei der EU lange gearbeitet und bin dann in den Jahr zweitausendfünf zurückgekommen nach Österreich und habe dort eine Funktion im Innenministerium übernommen.

00:02:05: Da ging es um den Aufbau einer sicherheitspolitischen Einheit.

00:02:09: Es gab einen nationalen Sicherheitsrat, der sich so ein bisschen mit strategischem Analyse beschäftigt hat Eine ganz kleine Pflanze an der großen Turmauer, also nicht vergleichbar mit dem was wir aus den Filmen oder sonst so kennen.

00:02:23: Aber es war ein sehr interessanter Ansatz um wirklich mal zu schauen dass man gesamtstaatlich das heißt die verschiedenen Ministerien mit den Bundesländern, mit privaten Akteuren und Unternehmen zusammenbringt um die großen strategischen Themen einmal anzugehen Gerade mit den Begonnern.

00:02:40: Da ist dann relativ schnell klar geworden, wenn man zwischen den Zeilen liest in den Fachzeitschriften, so als sieben anfangs zwei tausend acht da kommt was auf uns zu und wir haben das halt dann benutzt umzuschauen wie gehen wir damit um?

00:02:54: Und wir hatten den Vorteil dass wir damals wirklich mit jedem interessanten Menschen in Österreich über diese Dinge reden konnten.

00:03:01: und dann haben wir ihm gesagt Es wird geschrieben, da tut sich was im Finanzsystem.

00:03:05: Da wird möglicherweise in den Finanzkrise kommen.

00:03:07: Die werden möglicherweise ausregigen und haben auf die Realwirtschaft.

00:03:11: Wie gehen wir denn damit um?

00:03:12: Und vor dem September-Zentracht war das ein bisschen so... Na ja, was soll denn schon kommen?

00:03:17: Dann war der Siebzehnte September da und dann war plötzlich das ein großes Thema.

00:03:21: Und dann hat man viel über das geredet und bis hin mit einem medialen Fieberkurve ist die Aufmerksamkeit diesen großen Themen.

00:03:29: Hoppla tut sich jetzt etwas Großes!

00:03:31: kommen jetzt Dinge ins Rutschen, die wir so in der Form noch nicht kannten.

00:03:35: Das wurde das erste Mal in meiner beruflichen Erfahrung damals durchdiskutiert und ich glaube das war für viele neu weil wir hatten in Österreich und in Europa vor allem in Westeuropa seit nünzundfünfundvierzig die günstige Situation dass wir Frieden hatten, dass wir Stabilität hatten, das wir steigende Prospirität hatten Wohlstand Tools entwickelt haben, die uns eben in diese Umgebung erfolgreich machen ließen.

00:04:02: Und das galt sowohl für die Einzelmenschen, für jeden von uns wie auch für die Organisationen, in denen wir tätig waren.

00:04:08: und jetzt kam es im Jahr acht und plötzlich hat es an der Tür geruttelt und man hat sich gefragt was passiert?

00:04:14: Da kann es sein dass wir so etwas erleben als im Jahr neunundzwanzig.

00:04:18: Kommt jetzt eine große Depression, kommt jetzt wirklich eine Phase der Unsicherheit Und das war neu.

00:04:25: Dann haben viele gesucht und geschaut, wo könnte man hier Anhaltspunkte finden?

00:04:30: Natürlich schauen wir erst mal in die Geschichte.

00:04:33: Die historische Analogie ist ja auch eine ganz wichtige Form der Zukunftsplanung.

00:04:37: Hat aber alles nicht so gepasst und dann hat der Gott dank dieser Finanzkrise nicht zu lange gedauert und ist relativ bald nach ein paar Wochen und Monaten wieder ein ruhigeres Fahrwasser gekommen.

00:04:47: Die Aufmerksambeobachter damals haben allerdings festgestellt, Hoppla.

00:04:52: Viele Finanzanalysten sagen das war jetzt nicht nur einfach ein kurzer temporärer Effekt sondern wir haben ja ein strukturelles Thema und struktuelle Themen haben mit der Eigenschaft die gehen gleich wieder weg wenn die Zeitungen nicht mehr drüber schreiben sondern die bleiben uns erhalten.

00:05:05: Und dann haben viele sich damit beschäftigt mit der Frage wie könnte es weitergehen?

00:05:10: Was können wir tun um uns auf eine Situation vorzubereiten wenn dieses struktorellen Schwierigkeiten vielleicht doch mal wieder uns einholen.

00:05:19: Ich habe dann aufgehört mit der Sicherheitspolitik und habe andere Themen gemacht, aber bin dann mit paar Freunden zum Schluss gekommen.

00:05:29: Dieses Thema wird uns erhalten bleiben.

00:05:31: Und irgendwas sollten wir in dem Bereich tun.

00:05:36: Das Thema ist schwierig zu vermitteln.

00:05:38: Die Politik tut sich immer schwer, weil immer wenn die Politiker einen Thema anstößt muss es sofort eine Antwort liefern.

00:05:45: und bei diesen komplexen Fragen, die noch für die Zukunft betreffen, die eben nicht eindeutig beantwortbar sind gibt es im politischen Unternehmen im angeschlossenen Verhaltungsbereich Schwierigkeiten hier diese Themen mal anzustoßen.

00:05:57: Und dann haben wir gesagt was sich bewährt hat in vielen anderen Bereichen ist zivilgesellschaftliches Engagement.

00:06:03: Das heißt, wir machen jetzt einfach mal eine zivilgesellschaftliche Initiative.

00:06:06: Wir haben das Resilienznetzwerk Österreich genannt und haben gesagt, wir versuchen jetzt einmal beim Reden von Leuten, die das interessiert uns diesen Themen zu nähern.

00:06:18: Einfach dieser großen Frage es könnte sein dass Dinge ganz anders werden als wir in der Vergangenheit gewohnt waren aber das muss nicht nur schlecht sein!

00:06:28: Und wie können mit diesen Themen beschäftigen?

00:06:31: in einer Art und Weise, die nicht eine Panikmache dient.

00:06:34: Die das konstruktive und das Chancendenken betont.

00:06:37: Und dann sind wir alle schnell zum Resilienzbegriff gekommen.

00:06:40: Weil Resilience war damals relativ neu, Resilence kam ja aus dem Bereich der Psychologie die Kinderpsychologie.

00:06:46: da gab es ja Studien wo man sich angeschaut hat warum manche Kinder dir eine sehr schwere Kindheit hatten dann trotzdem ein sehr erfolgreiches und stabiles Leben gelebt haben und worum andere kindesich Schwere getan haben.

00:06:58: Und aus dem Gedanken her kam eben die Resilenz das Resiliere des Zurückspringen im Lateinischen gemeinsam mit vielen anderen diesen Begriff aufgenommen und mal überlegt, wie können wir mit dem Konzept umgehen.

00:07:11: Und wir sind dann relativ schnell dazu gekommen, dass uns das sehr gut gefallen hat dieser Resilenzbegriff.

00:07:17: Den musste man damals noch jeden erklären.

00:07:18: Das hat niemand was gesagt.

00:07:20: aber für unsere Resilienz immer vor allem aus drei Bestandteilen bestehend.

00:07:25: Das erste war Resilience waren nicht Starre Nicht so wie zum Beispiel der Sicherheitsbegriff als solcher.

00:07:32: Sicherheit ist ein bisschen dieses starre Panzer-Denken, ja?

00:07:36: Ich mache eine Schildkröte hat einen starren Panzer.

00:07:40: wenn ein Problem kommt, verkriegt sie sich hier im Panzer dann ist sie geschützt vor der Gefahr.

00:07:44: das stimmt aber hat natürlich die Nachteile dass man überhaupt nicht positiv umgehen kann mit der Gefahre, dass man nicht agil ist und beweglich ist.

00:07:52: Und das ist eben genau im Resilenz Begriff drinnen dass es nicht nur geht, starre eine Gefahr abzuwehren sondern beweglich zu bleiben und agil zu bleiben.

00:08:04: Inklusive dem Nützen von Chancen die sich neu auftun.

00:08:08: Das zweite was mir im Resilenzbegriff immer sehr gut gefallen hat war das ist nicht darum geht zu einem Statusco Amte zurückzugehen.

00:08:15: also das Ziel ist nicht wie beim klassischen Krisenmanagement oder Business Continuity Management dass ich sage so bevorher war.

00:08:22: es war das ideal und genau dort möchte ich wieder hin und so schnell wie möglich.

00:08:26: Sondern Resilienz sagt einfach, es gibt Veränderung und ich muss irgendwie schauen dass sich bestmöglich mit dieser Veränderungen umgehen.

00:08:33: Anpassung?

00:08:34: Anpassungsadaption.

00:08:36: Also Adoptionen beweglich bleiben nicht einfach nur sagen das was hier kommt ist ganz schlecht sondern mich aktiv damit zu beschäftigen und dann gehen erst dem Hirn viele Filter an und dann beginnt ihr erst diese Chancendenken wirklich zu greifen.

00:08:51: also der zweite Punkt Adaption als Möglichkeit.

00:08:54: Und der dritte Punkt, warum Resilienz uns damals ein sehr taugliches Konzept erschienen ist war eben dieses Element das Resilience von mir fordert dass ich weiß was macht mich im Kern aus?

00:09:09: Was ist meine Identität?

00:09:11: und da gibt es dieses Bild vom Schiff auf dem Meer dahin fährt und dann kommt schwerer Seegang, dann kommt ein Unwetter.

00:09:18: Und dann weiß der Kapitän ich muss hier irgendwas über Bord werfen.

00:09:23: Ich muss ballast abwerfen sonst schaffe es nicht durch diesen Sturm.

00:09:28: Dann muss der Kapitäne wissen was ist das was er unbedingt noch braucht damit er das Schiff in den sicheren Hafen bekommt?

00:09:36: Was ist der Ballast von dem man sich trennen kann?

00:09:37: Die Übertragen auf unsere Situation war eben die Frage wenn sie jetzt wirklich ein bisschen einen Sturm gibt.

00:09:45: Was ist das, was ich wirklich für mich behalten muss?

00:09:48: Was hilft mir auch durch diesen Sturm durchzugehen?

00:09:52: und was ist das wovon ich mich trennen kann, trennen muss?

00:09:56: Darf ich da ganz kurz einhaken?

00:09:58: Psychologisch gesprochen nehme ich Andermainster jetzt also Eigenschaftenfähigkeiten, Skills.

00:10:04: Unternehmerisch gesprochen meinst du wahrscheinlich auch irgendwie Geschäftsfelder oder neue Produkte oder alte Produkte, die man heute nicht mehr weiterführt.

00:10:14: Habe ich das richtig

00:10:15: verstanden?

00:10:16: Ich glaube es geht zentral darum wissen wer man ist, wer bin ich und wenn ich das weiß dann kann ich sowohl im persönlichen Bereich als auch im geschäftlichen Bereich oder wir als Gesellschaften besser mit diesen Herausforderungen umgehen.

00:10:31: also wenn ich dass im Moment der Krise erstmal herausfinden muss Ob es eine Eigenschaft ist oder eine Art der Herangehensweise, es ist überall drin.

00:10:43: Das ist das Schöne im Resilienzkonzept, dass Resilient wirklich diese Eigenschaft beschreibt aber letztlich auch einen Weg und auch eine Identität.

00:10:53: Und ich habe sehr lachen müssen.

00:10:54: Ich habe jetzt am Wochenende gelesen über ein Basketball-Spiel in Österreich wo der Trainer erfolgreichen Mannschaft gesagt hat fürs nächste Spiel müssen wir sein Resilient, Agile, Körperbeton und so weiter.

00:11:08: Also wenn man sich anschaut wie weit dieser Begriff schon gegangen ist von damals wo wir wirklich jedem das erklären musste.

00:11:14: Wir begonnen im Jahr- und heute ist es wirklich ein Wort der schon beachtung findet.

00:11:19: Es war zwischendurch einfach auch ein Passwort.

00:11:21: Es ist auch ein Wort das glaube ich mittlerweile sehr weit gebraucht wird.

00:11:27: in vielen Bereichen hat das Sicherheit irgendwie ersetzt.

00:11:33: Es wird so eine Lymne verwendet für Sicherheit, ohne wirklich eine Bedeutung soweit daran gefahren zu haben.

00:11:37: Zum Teil geht es um militärische Fitness.

00:11:40: Das hört man auch immer wieder.

00:11:42: Europamasperisilient usw.

00:11:44: Das hat aber mit dem Begriff wie er damals entstanden ist und nur wie wir ihn verstanden haben nichts zu tun.

00:11:48: Es geht wirklich darum dass ich mir vor allem vornehme auf eine Veränderung dürfe mich zukommt in einer konstruktiven Art und Weise umgehen werde.

00:11:59: Und wenn mir das gelingt, dann habe ich diese Eigenschaft die ich dann im persönlichen beruflichen Wochen immer einsetzen kann.

00:12:07: aber wir können gerne noch uns anwendungsfälle da näher anschauen.

00:12:12: Sehr sehr spannend!

00:12:13: Das war ein dynamischer Begriff.

00:12:15: Das gibt es als Thermalos nicht, aber es ist etwas Dynamisches, etwas.

00:12:19: sich verändern dessen Resilenz bedeutet ja dann auch für jeden etwas anderes, weil ich das sozusagen auf meine Situation oder als Unternehmen anwenden

00:12:30: muss.

00:12:32: Ich glaube, wenn wir uns überlegen wie der Begriff heute gerade in der Zeit in die wir jetzt hineingehen relevant werden kann geht es glaube ich mal diese Transformationserwartung.

00:12:44: dort kann ich mal beginnen.

00:12:47: Wie gesagt, wir kommen alle aus einer Zeit die grundsätzlich anders war als das was derzeit gerade beginnt und vermutlich uns in den nächsten Jahren möglicherweise jetzt hinten begleiten wird.

00:12:58: Und hier einmal die erste Frage, die ich mir stellen kann wie bin ich oder wie ist mein Unternehmen im Hinblick auf diese Transformation eingestellt?

00:13:08: Und da gibt es dann ja noch andere Konzepte, die interessant sind.

00:13:13: Die Antifragilität, Anti-Fagility ist das Konzept von TALEP, der mit dem Schwarzen Schwarm bekannt geworden ist.

00:13:20: Ist hier eines dass auch die Runde gemacht hat.

00:13:23: aber diese Antifragellität ist so wie gesagt wirklich eine Eigenschaft.

00:13:27: Das ist eben etwas das durch Stress besser wird ein organisches System zum Beispiel.

00:13:36: Ein Knochen, einen Muskel, den ich trainiere.

00:13:40: Training ist eigentlich nichts anderes als Stress aber der Muskel reagiert positiv drauf und wird stärker das Immunsystem.

00:13:46: eine Tasse aus Porzellan wäre das Gegenteil.

00:13:50: Das ist eben Fragil, wenn ich das eine Meter entfernen kann auf dem Boden fallen als würde es wahrscheinlich zerspringen und das kann im relativ schlecht mit Stress umgehen.

00:13:58: also diese Antifragilität wäre eine klassische Eigenschaft und vielleicht ein guter Startpunkt in dieser Überlegung.

00:14:04: bin ich, bin ein Unternehmer, bin ich resilient?

00:14:07: Bin ich Fragile oder nicht?

00:14:09: Also ich muss sagen, ich hab das Buch daheim.

00:14:11: Ich habe es angefangen aber immer total etwas nicht unbedingt einer, den man so nebenbei liest.

00:14:15: ja also auch der schwarze Schwan war jetzt nicht unbedingt ein Buch was man irgendwie am Abend noch vom Schlafen kennielste.

00:14:21: Aber ich werde's mit dem Herzen nehmen und ich werde dann auch einmal reinblättern weil du jetzt gesagt hast dass das ist jetzt gerade in dieser Zeit der Transformation ganz wichtig.

00:14:29: ich habe so das Gefühl, dass wir ja... Du hast die Finanzkrise im Jahr seven oder acht angesprochen.

00:14:36: Ich habe jetzt das Gefühl, dass wir seit Anfang der Corona-Krise in den Krisen leben.

00:14:43: Wenn man sich so bezeichnen möchte.

00:14:45: In dieser massiven Transformation, die die künstliche Intelligenz mit sich bringt.

00:14:50: Da wird wahrscheinlich dieses Resilienzthema nicht ... da hilft kein Widerstand mehr, dass du sagst, ich will mich damit nicht auseinandersetzen sondern dann musst du dich... Ich möchte es gar nicht nur anpassen, aber du musst Lösungen und Wege finden für dich damit du mit dem umgehst.

00:15:07: Da ist wahrscheinlich die Resilienz genau das Richtige was wir da brauchen oder?

00:15:11: Ja irgendwo muss ich dann überlegen wo ist die Grenze insgesamt zur Anpassungsfähigkeit oder zur Lebensfähigkeit?

00:15:20: Dann sind wir ein bisschen bei der Frage sozusagen, wie sehe ich KI?

00:15:25: Ist das vor allem eine Bedrohung und eine Einschränkung meiner Möglichkeiten oder wird es vor allem meine ganz neue Möglichkeiten schaffen.

00:15:32: Resilienz wird allgemein doch so verstanden wenn was Negatives auf mich zukommt muss sich damit irgendwie kopen engeln leben können.

00:15:42: Ich muss einen Weg finden, damit umzugehen und diese bisschen negative Transformationserwartung ist eben vielleicht gerade auch eine Folge dieser doch sehr guten Zeit die wir einfach hinter uns haben in den letzten Jahrzehnten dass wir so gesagt haben also jede Art von Veränderungen muss sozusagen eher schlecht sein.

00:16:03: ja und ich habe ein bisschen Angst davor weil wir halt sehr gut gefahren sind mit dieser stabilitätsphase.

00:16:09: Eine gewisse Historie haben wir noch mal lieb war.

00:16:10: Das ist ja wirklich sehr, sehr lange gedauert.

00:16:13: Trotz der Dank und Wir wissen nicht wie es weitergeht.

00:16:16: Wir müssen schauen was sich tut aber Es wird anders worden.

00:16:20: und weil du sagst KI Wir haben derzeit eine Forschungsgruppe Laufen bei uns Die sich im wirklich konkret mit der Frage auseinandersetzt KI Und vor allem KI jetzt wirklich nur als Technik gedacht?

00:16:34: Aber die frage Wie kann diese technik eingesetzt werden?

00:16:37: für Ein neues Geldsystem für ein neues Wirtschaftssystem oder letztlich auch ein gesellschaftliches Betriebssystem.

00:16:45: Und da sind wir dann relativ schnell im Bereich der Tokernisierung und dieser ganz neuen Art, der Monetarisierung damit Bewertung von Vermögensgegenständen jeder Art also wirklich vom Hardasset bis hin zu deiner künftigen Karriere die man in Zukunft vielleicht monetarisieren kann.

00:17:05: Ist das noch Resilienz?

00:17:06: Ja, wahrscheinlich auch.

00:17:08: Hängt aber vor allem davon eine Absetzung wie du das siehst.

00:17:10: Siehst du das große Chance als gute Möglichkeit oder doch eher dann als Bedrohung.

00:17:16: Aber wenn Du Resilient bist wird es dir auf jeden Fall mal helfen und die Auseinandersetzung mit Resilience.

00:17:22: Und da gibt's ja mittlerweile genug Wege, wie man das einsetzen kann für sich persönlich.

00:17:27: Aber auch für Unternehmen kann nicht schaden, wenn man an diese Veränderungen denkt... Rund um KI auf uns zukommen werden und zwar vermutlich in einer Geschwindigkeit, in einem Umfang und in einer Intensität wie die wenigsten sich das nur vorstellen können.

00:17:43: Eine

00:17:43: Schwendigkeit mit unserer Zwischenzeit.

00:17:44: Genau ja.

00:17:46: Könnten wir da sogar in Richtung der Immobilienwirtschaft ein bisschen konkretisieren was das bedeuten könnte also als Teil eines Systems?

00:17:54: Also wir sind ja auch Teil des Geldsystems als Immobilianwirtschaft weil das ist für mich richtig verstanden ab die Klammer Gibt es da vielleicht auch konkrete oder Anwendungsfälle, die da entstehen könnten?

00:18:10: Ich glaube schon dass es sie gibt.

00:18:13: Wir haben uns vor ca.

00:18:16: zehn Jahren intensiver mit diesen Fragen beschäftigt weil wir einfach Aus diesen Überlegungen heraus, die ich vorhin geschildert habe.

00:18:23: Wir haben Finanzkrise und wir hatten dann Rettungsmaßnahmen, die aber länger gedauert haben als Rettungsmassnahmen normalerweise dauern.

00:18:31: Und die Frage war dann gut wenn es jetzt nicht mehr um eine Rettion geht?

00:18:35: Nicht mehr um dieses Zurückkehren zum Start des Quante sondern da dürfte etwas Neues in Entwicklung sein.

00:18:41: Was könnte dieses Neue sein?

00:18:43: Dann hat man sich... dann haben wir uns angeschaut was eben der die verschiedenen Fachdiskurse zur Zukunft des Geldes gebracht haben.

00:18:52: Und da gab es interessante Ansätze, vieles davon ist gegangen um wirklich eine Abkehr vom klassischen marktwirtschaftlichen Modell also dass man nicht mehr produzierte Assets austauscht den Wert von schon bestehenden Assets auch nicht wie das dann in der Finanzwirtschaft war dem Wert von zukünftigen Assets, der Geld als Kredit.

00:19:16: Sondern die Frage könnte irgendetwas anderes aus Grundlage als Collateral vom Geld indomal dienen.

00:19:22: und da bin ich natürlich dann relativ schnell auch beim Immobilienbereich weil wir haben damals viel geredet mit immobilen Menschen und aus unserer Sicht wirklich eine systemische Analyse vom gesamten Herkommen stellt man sich die Frage was ist eigentlich die Grundfunktion?

00:19:38: des immobilien bereichs?

00:19:40: und auf der ersten Ebene bin ich dann dabei jemanden ein dach über den kopf zu geben also ganz einfach wohnraum zu schaffen.

00:19:48: wenn ich von dem dann eine stufe weiter geht dann kann ich sagen ich möchte in der möglichst angenehme komfortable wohnung schaffen.

00:19:55: irgendwann wird es Identitätsbilder, wo ich wohne und irgendwann wird das dann vielleicht auch so ein Status-Element.

00:20:02: Also wir wandern jetzt die Maße auf der Pyramide hinauf aber da sind immer noch alles Funktionen, die wirklich mit der Wohnraumbeschaffung zu tun haben.

00:20:09: Aber vermutlich hört es nicht auf sondern wir haben uns damals überlegt und dem viel mit immer Leuten gesprochen.

00:20:17: Das Immobiliensystem, wie du gesagt hast Alexander ist natürlich intrinsisch mit dem Geld System verbunden.

00:20:23: Warum?

00:20:23: Weil eine Grundvoraussetzung in unserem Geldsystem ist, dass wir beleihungsfähige Zukunftsversprechen haben.

00:20:33: Also wir brauchen Sicherheiten die bilanzfähig sind.

00:20:37: Das bedeutet schon da bietet sich eine Mobile nödelich wesentlich an.

00:20:41: Immobilien sind ganz wesentlich um Kredit schöpfen zu ermöglichen und Immobilie sind so gesehen wahrscheinlich kein eigenständiger Markt sondern man kann es bezeichnen als ein Resonanzraum für die Kreditexpansion im Bankensystem, um jetzt das einfach mal so zu bezeichnen.

00:21:01: Langer Räder kurzer Sinn, Immobilien ohne Geldsystem gedacht ist möglicherweise zu kurz gegriffen und zwar meine ich nicht nur einfach die Finanzierungsfragen sondern die Frage wie geht es mit den Immobiliemärkten weiter?

00:21:15: Geht's rauf oder runter?

00:21:16: muss sich immer verbinden mit der Frage Wie schauen denn die Zyklen im Geldsystem aus?

00:21:23: Und wenn ich jetzt, wie wir es seit Jahrzehntausendacht festgestellt haben – das stand sogar in allen Zeitungen ein strukturelles Problem im Finanzbereich haben – dann muss ich mir die Frage stellen.

00:21:33: Wie könnte sich das auf den Immobilien-Bereich auswirken?

00:21:36: Das ist eine eindeutige Relation nicht für einen Transmissions-Riemern.

00:21:41: Das kann rauf und runter gehen, ist ganz klar!

00:21:43: Wenn die Zentralbanken massiv ihre Planzen erweitern, dann ist viel Geld da und das geht in den Immobilenbereich und das tut ... Gut, aber in anderen Bereichen kann das auch nicht anders auswirken.

00:21:55: Und dann hatten wir diese Sondersituation mit den Nullsinsen oder den sehr geringeren Sinsen und das war der Moment wo wir gesprochen haben und wo wir gefragt wurden wie ist unsere Einschätzung als unserem Blickwinkel heraus?

00:22:06: Wir konnten den immobilien Leuten nicht erklären wie ihr Business läuft Aber wir haben versucht systemisch hier eine Analyse abzugeben und aus dieser Gesamthavenbetrachtung war immer ganz klar, null Zinsen sind ein massives Stresssignal aus dem Geldsystem.

00:22:22: Und sich jetzt so warten, dass sozusagen das so bleiben wird ja und dass ich hier abwarten kann bis die Preissituation eines lokalen Marktes wie in Salzburg Österreich sich am Internationalmarkt annähert erschienen uns immer schon relativ optimistisch.

00:22:42: Und wir haben damals wirklich auch die Frage gestellt, jetzt haben wir sehr geringe Zinsen.

00:22:47: Jetzt ist es relativ leicht zu finanzieren was wenn's wieder rauf geht.

00:22:51: und wir waren da zum Teil doch überrascht über einen sehr prävalenten Optimismus der glaube ich in der Porsche geherrscht hat dass man sich gesagt wird nein das geht ja und alle machen das.

00:23:01: Ich glaube da gab es noch eine ganze Reihe von Gruppendenken Aus unserer Betrachtung, wie gesagt wir haben immer nur einen Teil dieses Gesamtgefüges betrachten können.

00:23:12: Aber erschien das als durchaus mutig so ambitioniert in diese Sachen rennen zu gehen.

00:23:17: und jetzt aber die Frage was wie könnte das wirklich weitergehen?

00:23:21: Und ist ganz klar viele denken jetzt drüber nach dass es eben ich denke nicht darüber nach viele spüren das natürlich da sind bezogen um Die Kredite und die Beleihungsfähigkeiten jetzt natürlich gewisse Grenzen wahrnehmbar sind.

00:23:37: für viele, aber ich glaube gerade in dem Bereich ist es sehr spannend sich diese Tokenisation anzuschauen.

00:23:42: Diese Tokenisierung weil wenn es wirklich sein sollte dass das bisschen das neue Geld wird oder zumindest ein Teilaspekt des neuen Geldes wird dann ergeben sich auch jede Menge Möglichkeiten.

00:23:58: wie das halt so oft ist, wenn plötzlich eine Krise da ist dann geht es sehr schnell und dann wird man möglichst relativ schnell mit neuen Möglichkeiten konfrontiert.

00:24:09: Und dann wird es vielleicht Angebote geben die ich vorher nicht wirklich prüfen konnte.

00:24:13: und es lohnt sich hier wahrscheinlich auch.

00:24:16: diese veränderten Möglichkeiten und das ist wirklich ganz neues Denken dieser neue Form der Monetarisierung von Wertgegenständen über diese Tokenisierung, der ist möglich gemacht wird durch die KI und die Berechnungsmöglichkeiten.

00:24:32: Es lohnt sich glaube ich mit dem zu beschäftigen weil dann werde ich wieder resilienter Dann wird es mir besser gelingen mit diesen Veränderungen umzugehen Und auch hier wird wahrscheinlich relevant werden wovon bin ich bereit mich zu trennen?

00:24:48: Was ist das was ich behalten muss?

00:24:51: Also was macht mich aus?

00:24:53: Und da hätte ich eine Frage vielleicht an euch.

00:24:55: Ihr seid Profis im Immobilienbereich, wie kann ich denn feststellen ob ein immobilen Mensch sei jetzt ganz allgemein resilient ist oder nicht?

00:25:08: und vielleicht darf ich einen Ansatz zeigen mit dem ich manchmal diese Frage versuche zu beantworten.

00:25:17: Meistens ist es so, dass Leute die erfolgreich waren in der Vergangenheit weniger Notwendigkeit gehabt haben sich selbst zu hinterfragen oder selbst zu reflektieren.

00:25:28: Warum ist mir dieser Erfolg gelungen?

00:25:31: ist einfach nicht notwendig.

00:25:33: Es geht gut und ich nütze das aus, wenn irgendwann mal was schiefgeht.

00:25:37: Das ist der Moment wo wir dann beginnen uns zu hinterfragen oft mehr als gut ist aber wo wir da immer auch eine bessere Selbstreflexion haben.

00:25:45: jetzt ist es so.

00:25:46: Wir haben natürlich im mobilen Bereich sehr viele sehr erfolgreiche Akteure gehabt in letzter Zeit.

00:25:52: Und bei folgreichen Menschen frage ich da manchmal Wissen die Leute warum sie erfolgreich waren oder sind Sie stolz auf das, dass Sie erfolgreich waren?

00:26:06: Oder sind Sie mehr stolz darauf wie Sie erfolgreich geworden sind.

00:26:11: Und ich glaube es ist eine eine eine Unterscheidung die nützlich ist um hier mal den ersten Ansatz zu wählen um herauszufinden bin ich resilient ja oder wie kann ich meine Resilienz steigern?

00:26:23: und Ja darf ich euch die Frage stellen sozusagen Wie kann man bei immobile Menschen einen Anfang machen, um festzustellen.

00:26:32: Sind Sie resilient und werden sie mit diesen Veränderungen auf uns zukommen?

00:26:37: Die jetzt in Probleme ein neues System, ein neues Geld, Dokonisation

00:26:41: usw.,

00:26:42: wie werden Sie damit

00:26:42: umgehen?".

00:26:44: Ja ich bin ein Punkt der mir dazu einfällt.

00:26:47: das ist mit real pain verbunden

00:26:51: weil

00:26:52: ohne dass jetzt so auf mich zu beziehen aber Unangenehme Richtungsentscheidungen auch treffen muss.

00:27:03: Auch in einer Karriere, wo man einfach sagt ich selber in der Reflexion kann eigentlich zum Beispiel mit einem mit eine Entscheidung mit ein Geschäftsmodell.

00:27:13: Ich kann das nicht mit mir vereinbaren.

00:27:14: also nicht dass das schlecht ist aber das bin ich eben Nicht so in der Form und es ist mir persönlich immer wieder passiert.

00:27:21: Das kostet sehr viel Kraft und Energie Und im Nachhinein hat sich dann öfter als richtig als falsch herausgestellt Und sich eben zu drinnen von wird sein oberflächlichen Themen wie, wie groß ist ein Unternehmen?

00:27:37: Was mache ich für einen Umsatz.

00:27:40: Das ist natürlich jetzt könnte man meinen nicht unternehmerisch gesagt aber es braucht für eine finde ich für eine langfristige erfolgreiche Entwicklung.

00:27:47: Braucht das auch einmal Entscheidungen wo man sagt da bin ich jetzt nicht dabei oder in meinem reichen Modell geht sich das mit den Finanzierungen im.

00:27:58: Das kostet natürlich dann sehr viel Kraft und Energie gegen einen Trend sozusagen anzustimmen.

00:28:06: Sandra, ich glaube dir das hier in deiner Langen läuft man auch auf zu gegangen?

00:28:09: Dass du

00:28:11: gegenwindest oder so damit jetzt sagen gegenwindhaft ist.

00:28:14: Natürlich ausgegenwind.

00:28:15: aber ich sehe es also das Thema Resilienz.

00:28:17: Ich würde mehr schon auf persönlicher Ebene nämlich... ...ich bin ein Mensch der sich ständig sags hinterfragt.

00:28:23: Also ständig wieder überlegt ist das die richtige Weg?

00:28:25: deine Idee gut genug was ich mache, muss sich irgendwas verbessern.

00:28:30: Und ich glaube das ist eine Eigenschaft die mich... oder dass es die Eigenschaft, die mich erfolgreich gemacht hat also das sehe ich schon so und jetzt wird's immer mehr, dass ich mir immer bewusster werde was meine Werte sind und ob ich das was ich tue mit meinen Werten nach im Einklang steht.

00:28:50: Das ist wahrscheinlich auch ein Altersthema umso älter mal wird Wusster wird man sich in welche Richtung oder welchen Weg man einschlägt und muss nicht mehr alles mitmachen, eben auch um Karriere zu machen.

00:29:02: Ich glaube als jung Unternehmerin, also wenn du mich wahrscheinlich vor vierzehn Jahren gefragt hast, hätte ich auch noch gesagt, ich muss alles machen damit ich da irgendwie über die Runden komme.

00:29:12: jetzt weiß ich halt, ich musste nie mal alles machen sondern ich muss das machen was sich für mich stimmig anfühlt.

00:29:18: Und das ist für mich glaub ich schon auch weil sie lernst nämlich wenn auch dann eine eine wirklich eine Krise auf einen zukommt, dass wir erstens nicht gleich diese Ibiza mit nichts zu tun haben.

00:29:30: Also dieses Schildkartaktik quasi Anländer, sondern sich mal mit dieser Krise auseinandersetzt und da sagt okay das sind die Fakten was ziehen dabei die Chancen daraus?

00:29:41: Und wie kann ich das positiv verwenden?

00:29:43: Das würde ich auch aus einer meiner Eigenschaften sehen, was mich glaube ich auch resiliant macht ist es das positive zu sehen.

00:29:49: Also immer die Chancen zu sehen und nicht die Probleme zu sehen, die man hat.

00:29:55: Wie würde dir die Immobilienbranche einschätzen mit allen Problemen der Generalisierung, die jetzt mit dieser Frage verbunden sind?

00:30:02: Aber ist die Immobranche in Österreich resilient?

00:30:07: Und da meine ich jetzt nicht, ist sie gut aufgestellt oder wie schaut die Marktlage außer oder die Finanzierungsfragen sondern diese Coa-Eigenschaft, ne?

00:30:19: Ich bin immer sehr schwer mit so Generalisierungen.

00:30:21: Aber ich glaube schon auch, dass im Konzertsächs kommt immer auf die Persönlichkeit drauf an und die Menschen, das haben wir immer schon so gemacht und es muss weiterhin so funktionen, die wird's immer geben und die werden jetzt glaube ich auch zunehmend in Schwierigkeiten kommen.

00:30:35: aber ich habe schon auch das Gefühl, dass die Branche gerade weiß, sie hat einfach keine Alternative gehabt hat.

00:30:40: und die Player, die es jetzt noch gibt am Markt und die jetzt noch im Immobilien Mathetik sind Die hat keine Alternative gehabt oder haben nach wie vor keine Alternativen, weil es resilient zu werden.

00:30:51: Falls es nicht vorher schon sein würde.

00:30:53: Also ich glaube schon und gerade Immobilien ist so ein langfristiger Horizont das nichts kurzfristiges.

00:30:59: da muss man glaube ich resilient werden.

00:31:01: Oder war man wahrscheinlich auch vielleicht auch resident auch wenn man's nicht so genannt hat?

00:31:05: Ich weiß es nicht.

00:31:05: Mir hat man es früher genannt bevor man es resilient gemannt hat.

00:31:08: Oder hat man's dann gebraucht?

00:31:09: Leben!

00:31:12: Das Leben ist ein ewiges Auf-und-Abgeln Großeltern oder Urgroßeltern mit diesen Themen fast hätten, die gesagt haben so ist das Leben.

00:31:19: Damit muss es recht kommen aber jede Generation muss das für sich wieder neu ausmachen.

00:31:26: Ist es immer noch so dass der österreichische Immobilien die Branche wesentlich stärker lokal und regional verwurzelt ist.

00:31:37: Das sind in anderen Ländern, auch in europäischen Ländern unter Fall ist weil das wäre vielleicht auch eine Resilienzeigenstadt diese Wurzeln zu haben.

00:31:44: Weil wenn ein bisschen Wind kommt dann weht seinen halt nicht ganz so schnell weg.

00:31:48: als wenn ich jetzt wirklich nur einen Oberflächte anhafte.

00:31:51: Ich bin jetzt überhaupt kein Experte über die Beschaffenheit der österreichischen Bühlenbranche im Vergleich zu anderen Lernern, aber ich habe doch in der Vergangenheit gehört dass es doch besser gelungen ist hier viele lokale Elemente zu bewahren und auch so ein bisschen den Ansatz der großen internationalen bühlenfirmen.

00:32:06: Das ist ein bisschen österreichisch hinweggerauscht.

00:32:09: Ist das immer noch so?

00:32:09: Weil wenn das das wäre hätten wir auf jeden Fall glaube ich eben neben dem Wurzeln auch mehr Beweglichkeit und mehr Lokalarmhaftung.

00:32:16: Das is glaub ich nicht schlechtes.

00:32:18: ja werden wir bei Transformation reden.

00:32:20: also Ich muss es wieder allgemein beantworten.

00:32:23: Dann befund sicher richtig, dass auch wenn du mit deutschen Investoren sprichst, die haben fast eine Schau auf den Wienermarkt einzutreten, das Investments zu tätigen weil ich schon von wann mit dem Vorurteil komme, naja das ist glatte Wiener Immobilienpaket und so weiter als praktisches Beispiel.

00:32:38: Ich denke aber auch, dass es besser wird.

00:32:41: Aber man muss ganz klar, wenn man im angesextrischen Bereich zum Beispiel einmal in einem Immobiliebereich unterwegs war oder auch England Amerika Die Datenlage ist um ein Vieles besser schon gewesen vor zwanzig Jahren als bei uns, wobei wir hier deutlich auffallen.

00:32:57: Es gibt ja kommentente Markteilen im Morddienstleister, die da sehr viel geleistet haben in den letzten Jahren.

00:33:03: aber das ist sicher richtig, aber aus meiner Sicht sagen wir geht es schon stark mehr in Richtung Internationalisierung wenn du dich als Markt ja gar nicht so wirklich abschotten kannst.

00:33:15: Das würde ich jetzt nicht zu sehen.

00:33:19: schon, was der Harald gesagt hat mit der Resilienz und der Verwurzelung.

00:33:23: Wenn du dir anschaust, kleinere Bauunternehmungen die regional tätig sind, regionale kleine Immobilien-Investoren haben jetzt dann irgendwie auch gesagt zu mehr oder weniger.

00:33:36: Was soll es sein?

00:33:37: Ja ich habe da mein Markt, meine paar Häuser.

00:33:41: Ich bin jetzt nicht abhängig von irgendwelchen großen Kapitalgebern.

00:33:44: Ich glaube, man kann das vielleicht gar nicht unbedingt unmittelbar miteinander vergleichen.

00:33:50: So internationale Immobilienmärkte und so regionale Märkte finden schon aus Österreichs.

00:33:54: sehr zerflädert ist.

00:33:55: Das liegt alleine an diesen neuen Bauordnungen, die wir in Österreich brauchen, weil wir ein riesiges Land sind.

00:34:01: Und das macht es aber vielleicht auch aus, dass da mehr Chancen bestehen.

00:34:07: Also ich glaube, das ist immer die Frage, wenn Wemmer du genau betrachtet ihm,

00:34:12: wie er mag.

00:34:13: Ich bestätige

00:34:13: ihm das politische auch gerade in meinem Borden und in diesem kleinen Land Bestätigt schon es gibt gewisse Du hast doch vollkommen Rechte definieren ja fast schon regionale Räume und Märkte.

00:34:22: Aber ich würde das jetzt nicht als resilient unbedingt bezeichnen.

00:34:25: aber Es ist wahrscheinlich wie immer demisch und Ja Harit weil wir schon langsam an die Ende ans ende denken müssen.

00:34:33: ich möchte unbedingt noch mit dir sprechen.

00:34:36: du bist ein extrem informierter mensch Ich denke, der Ungarn mit Informationen auch für unsere Hörerinnen und Hörern.

00:34:46: Also stichwort aktuelle Zeit.

00:34:50: Gibt es auch von eurem Netzwerk?

00:34:51: Gibt's da einen Leitfaden?

00:34:54: Man sieht ja selbst die großen Medien sind wirklich überlastet oder fordert das jedes Mal.

00:34:57: sagen müssen wir können diese Angaben nicht überprüfen.

00:35:00: Wie geht man in der heutigen Zeit mit diesem Überfluss an Nicht-Überprüfbaren nenne ich jetzt mal Informationen um, die ja auch für immobilien Wirtschaften natürlich sehr relevant sind.

00:35:10: Ich glaube, wir können die Frage gut verbinden mit deiner Eingangsfrage.

00:35:13: Sondern sozusagen was macht mich resilient?

00:35:17: Ich glaube in diesen fünfzehn Jahren, in denen ich mir mit dem beschäftigt habe kommt man zum Teil auf eine sehr funktionale Sichtweise.

00:35:27: Man schaut sich an warum wird etwas gemacht und funktioniert das hinsichtlich der Funktion, die es erfüllen soll.

00:35:35: Und wenn ich jetzt über Informationen spreche gilt es hier ganz genau so.

00:35:39: Informationen sind letztlich ein Werkzeug und Informationen dienen unterschiedlichen Funktionen, für jede dieser Funktion gibt's eine eigene Räume und wir können das jetzt Diskursräumen nennen.

00:35:53: um vielleicht ein aktuelles Beispiel zu nehmen.

00:35:58: einen riesigen Thema im Bereich der strategischen Einlöse ist derzeit natürlich die Frage Angriff auf den Iran, die Schließung der Straße von Hormuz.

00:36:07: Das heißt Öl, auch Gas, Düngemittel und so weiter kommen dann nicht durch.

00:36:11: Was heisst das?

00:36:13: Und es ist mir recht interessant, wenn man jetzt mit unterschiedlichen Leuten redet.

00:36:17: Wenn wir mit Energienerlüsten reden, dann weiß man die haben sich seit dem achtundzwanzigsten Februar – das war der Tag des Angriffs auf den Iran – und der Gegenschläge dieser Iran dann.

00:36:27: Die haben ab damals gesagt, droppler!

00:36:28: Wir haben ein Riesenproblem.

00:36:29: Es wäre mir schon klar, wenn die Straße von Hormis geschlossen wird, dann hat das Auswirkungen auf diese Rohstoffe.

00:36:38: In der Financial Times war am ersten Mai-Wochenende, ich weiß nicht ob du das zuvieler gewesen gesehen habt.

00:36:45: Nicht auf der Ersten Seite sondern in der Weekend Edition ein Artikel, der für einige erhobene Augenbrauen gesorgt hat nämlich da wurde von einem Oil Crunch im Juni gesprochen Und zwar als Schlagzeile, above the fold.

00:37:00: Also wirklich relativ prominent platziert war das ein Zeichen hoppla da kommt was und all quant.

00:37:06: scheiß dem nicht es gibt kein öl mehr aber es gibt nicht mehr genug öl für den weltmarkt.

00:37:11: also irgendwas wird dann nachgeben müssen.

00:37:19: Das war interessant.

00:37:19: Parallel dazu hat Bloomberg begonnen das Thema zu bringen mit relativ happigen Aussagen von verschiedenen Energierende-Lüsten, die gesagt haben ab Juni ist wirklich damit zu rechnen.

00:37:28: dann wurden Zahlen genannt dem Weltmarkt fehlt an Sonsefilbererl Öl und das wird zu denen und den Folgen führen.

00:37:36: Wenn wir uns jetzt anschauen die Massenmedien, was die meisten Menschen lesen.

00:37:41: Da ist das noch nicht wirklich ein Thema weil da wird immer wieder die Thematik angesprochen aber nicht in dieser vehemence die zum Beispiel die Leser der Financial Times oder Bloomberg jetzt mitbekommen haben.

00:37:52: warum ist es so?

00:37:53: ja unterschiedliche Funktionalitäten?

00:37:55: Der Massen mediale Markt ich sage dass man freig ist hauptsächlich Unterhaltung und Beruhigung.

00:38:01: Und ganz bisschen Information, der Fachdiskurs wie zum Beispiel Financial Times oder Bloomberg also diese klassische Finanzmedien die sollen halt ein bisschen so eine Early-Warning Funktion abdecken dass die Finanzanalysten wissen da kommt ein Thema.

00:38:14: und die Energienanalysten wie gesagt für die war das immer schon Thema und für sie war ab dem, achtundzwanzig Februar klar, da kommt dann ein Riesenthema auf uns zu.

00:38:24: In welchen dieser Diskursräume ich mich bewege macht schon auch einen Unterschied.

00:38:30: Sie lernt dich dann bin, wenn diese Transformation, wenn es Gesicht bläst.

00:38:35: Vielleicht darf ich zurückkommen zu dem Bild.

00:38:36: vorher das Schiff auf hoher See.

00:38:40: Wenn es beginnt ein bisschen mehr zu schwanken und ich bleibe unten in meiner warmen Karjüte, nicht wirklich gut vorbereitet auf das, was passiert wenn wirklich jetzt der Sturm losbricht.

00:38:53: Und ich muss auch wissen die allermeisten werden einfach in der Karriute bleiben und die werden sagen nein geh jetzt nicht raus her da draußen ist nass und feucht.

00:39:01: dann wenn es am Mastkletter ist dann fliegst vielleicht noch runter aber wahrscheinlich werde ich das tun müssen.

00:39:06: ja Ich werde mich ein bisschen bewegen müssen.

00:39:08: ich werde nämlich anstrengen müssen.

00:39:10: ich würde den Mast hinauf klettern einen Aussichtskorb um bei dem Bild zu bleiben und dann werde ich sehen wo welche Wolken sind, wie der Wellengang ist.

00:39:21: Und dann habe ich schon mal eine bessere Einschätzung.

00:39:24: was dann noch helfen würde ist wenn ich bisher auch wieder mit dem Pinsel bleiben meteorologisch geschult bin also wenn ich weiß diese Art von Wolken dieser Wind wird folgenden Sehgang erzeugen und wenn ich da noch bisschen Ahnung habe von der Schifffahrt dann weiß ich mein Schiff wird das und dass aushalten oder nicht.

00:39:42: und das versetzt mich überhaupt erst in die Lage mein Resilienz sein zu beweisen.

00:39:49: Weil dann muss ich die Werden die Frage stellen, was macht mich aus?

00:39:52: Was muss ich auf jeden Fall drüber retten?

00:39:54: und wovon muss ich mich trennen?

00:39:56: Welchen Teil meines Ballasts lasse ich jetzt über Bord gehen?

00:39:59: Und das sind alles Sachen die man glaube ich vorbereiten kann, die man üben kann.

00:40:03: und Alexander Ich bin der Vollwertier dieses Kursräume Sind wichtig und in Zeiten hoher Volatilität Wenn wir die Erwartung von hoher Turbulenz haben müssen, höherem Seegang als bisher.

00:40:17: Dann muss sich glaube ich ein bisschen mehr Anstrengung auch im informationellen Bereich tätigen und da reicht dann Tageszeitungslesen nicht mehr aus.

00:40:25: Und im Idealfall ist der Resilienz nicht immer nur eine Abwehr oder eine Immunreaktion gegen Negatives?

00:40:31: Der Wind kann er auch einmal von hinten kommen!

00:40:36: Kann er...

00:40:39: Dann werden wir wieder bequem.

00:40:41: Ich fürchte, dass das vielleicht jetzt nicht passt auf was er von zukommt aber wir sind ja alle segler genug um zu wissen man kann auch gut gegen den wind ankommen da muss man halt kreuzen das muss man können.

00:40:55: und wenn ich bisher immer nur mit spinnackern mit wie von hinten unterwegs war dann muss sich einfach etwas neues lernen.

00:41:01: und das schöne ist dass sowas zwar manchmal schnell kommt, aber nicht von heute auf morgen.

00:41:07: Ich kann mich ja mit ihr so auseinandersetzen und ich kann mich damit beschäftigen.

00:41:10: Aber das ist immer gut.

00:41:13: das andere bei der Frage was ist meine Einstellung?

00:41:16: Bin ich bereit, mich auf das einzulassen?

00:41:18: Ja oder nein!

00:41:20: Und ich meine halt, es gibt doch hinreichend Anzeichen, dass man bis in den nächsten Aufwand tätigen sollte um sich mit diesen Themen zu beschäftigen, um seine eigene Resilenzfähigkeit ein bisschen abzuklopfen in Diskursräume hineinzugehen, die ich vielleicht bis jetzt nicht betreten habe.

00:41:37: Weil es einfach nicht notwendig war und mich proaktiv mit diesen Themen auseinanderzusetzen um dann bestmöglich durch das Durchzukommen.

00:41:47: Aber ist es ja auch so?

00:41:49: Ich denke mir danach oft wenn man sich mit so vielen Themen beschäftigt gegen die man jetzt bewusst gegen, die man eh nichts machen kann.

00:41:59: Das ist dann oft auch überwältigend.

00:42:02: Das verursacht ja dann auch eine gewisse Lähmung, dass man sich danach denkt, das überfordert nicht eures Komplett.

00:42:08: Ist es da nicht auch Ziel führen, sich dann wirklich mal bewusst rauszunehmen und zu sagen, jetzt kümmere ich mich um das was ich wirklich beeinflussen kann und nicht um das ganze Weltgeschehen, was ich eh nicht beeinflüssen kann?

00:42:19: Jetzt fährt es schon ein bisschen kitschig fast, aber ich darf bei dem Bild bleiben.

00:42:23: Ja, ich wäre oben am Mast manchmal schon wissen was kommt Aber natürlich muss ich dann wieder runter und muss die Sachen festzuhren oder schauen dass sich der Schiff sicherer.

00:42:31: Also ich muss dann auch irgendwie die Pässe auf den Boden bringen Und ich glaube du hast recht das ist eine ganz essentielle Eigenschaft.

00:42:37: Es gibt viele die sind gut Beim Handling vom Schiff unten ja?

00:42:41: Es gibt einige die sind sehr gut oben zu stehen und zu beobachten und auch Metrologie zu betreiben.

00:42:49: Die wahre Kunst wird wahrscheinlich sein, beides zu können.

00:42:52: Mal nach oben zu gehen sich umzuschauen die richtigen Schlussfolgen zu ziehen aber dann wieder runter die Base auf die Straße zu bringen und mich selbst mein Unternehmen meine Organisation oder auch unseres Gesellschaft durch diese Transformationen durchzubekommen.

00:43:07: dass ich dabei auch Pausen brauchen werde und das ganze dass es ein Prozess ist klar Aber das ist glaube ich eben auch trainierbar Aber

00:43:18: wir sollten uns eher anschneiden.

00:43:19: Also, wir haben es jetzt versucht dreimal.

00:43:22: es ist sehr positiv für zu drehen alles was an auf uns zukommt aber ich denke auch so weit glaube ich kenne dich auch persönlich besser sich jetzt auf alles bestmöglich vorbereiten.

00:43:35: Ja, ich glaube die Zeit ist gekommen um sich einfach mit allen möglichen Zukunfts wirklich auseinanderzusetzen und nicht darauf zu setzen dass es so bleibt wie's halt die letzten Jahrzehnte war.

00:43:48: Und das heißt auch, dass wir uns ändern müssen.

00:43:50: Dass was unzufolgerecht gemacht hat bis heute muss nicht zwangsläufig auch in der Zukunft erfolgreich zu machen und jetzt mal innezuhalten, zu reflektieren, zu schauen wo stehe ich?

00:44:02: Wo bin ich gut?

00:44:03: Was hat mich gutgemacht in der Vergangenheit?

00:44:06: Wo sollte ich vielleicht noch ein bisschen nachbessern?

00:44:08: Ich glaube es ist eine gute Zeit, um das zu tun.

00:44:10: Perfekt!

00:44:11: Das war ein wunderschöner Schlussort.

00:44:13: Herzlichen Dank für deine Ausführungen.

00:44:15: Vielen Dank.

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